25090 – #12von12 Juli 2025

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

Den ersten Kaffee gibt es im Bett. Der Blick nach rechts …

… und links.

Noch vor dem Frühstück probiere ich die Mini-Eddings aus, Ein Spontankauf gestern.

<O>

Der ursprünglich für den Nachmittag erwartete Besuch kommt deutlich früher und bringt Brownies mit, Die es dann an Stelle des Mittagessens gibt. Lecker.
Und wie es so ist, Besuch schaut in Ecken, in die ich sonst nicht schaue. Und entdeckt ein Wespennest.
Wer früher kommt, geht auch früher. Ich habe Tagesfreizeit und beschließe, den Wilden Wein zurückzuschneiden. Eine Unternehmung, die sich lohnt.

<O>

Es folgt eine Zeit des gelangweilten Medienkonsums, ich suche Ablenkung von einem unklaren inneren Zustand. Umsonst, Musik, Bücher Zeitschriften, Internet, nichts fängt mich ein.

Manchmal hilft ein Mittagsschläfchen. Diesmal nicht. In einer Mischung aus Eskapismus und Bildungswille schaue ich auf arte eine Doku zu Mad Max.

<O>

Den Abend verbringe ich im Café Nachtlicht. Dort habe ich – des besseren Lichts wegen und weil der Beitrag vor meinem heutigen Besuch dort an den Start gehen soll – schon letzte Woche dieses Bild für den heutigen Beitrag aufgenommen.

Die zwei fehlenden Bilder liefere ich von dort nach, heute Nacht, wenn ich wieder zuhause bin. Jetzt geht das hier erstmal unvollständig an den Start.

<O>

Versprochen ist versprochen. Einmal das Caf´e …

… und einmal eine Nachtansicht von Gießen.

25060 – #12von12 Juni 2025

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

Soll ich wirklich mit der Morgenroutine beginnen? Die habt Ihr ja nun schon mehrfach geschildert bekommen. Andererseits, deswegen ist es eine Routine.

Heute verläuft sie etwas weniger routiniert. Der Dauerfilter, den ich als Reisemitbringsel aus Rendsburg mitgebracht habe, hat einen entscheidenden Nachteil: mensch muss ihn spätestens nach zwei Tagen unter fließendem Wasser ausspülen. Nicht, weil es in der Anleitung steht (dort steht schnellstmöglich), sondern unter funktionalen Gesichtspunkten. Spätestens nach drei Benutzungen ist er dicht.

In jedem „normalen“ Haushalt der westlichen Welt ist das kein Problem, in meiner kleinen Nische schon. Ich trage das Wasser im 30-Liter-Kanister zu meinem Wagen und mein Wasserhahn funktioniert über eine kleine Tauchpumpe, wie mensch das aus Wohnwagen und -mobilen kennt. Meint: Wasser ist knapp und der Druck ist niedrig. In anderen Teilen der Welt verbreiteter als mensch denkt. Bei mir ist das kein Problem und kein Grund zur Klage, wenn nicht deswegen ein Dauerfilter an zwei von drei Tagen meine Ungeduld herausfordert.

Ich erspare Euch die Schilderung des Slapsticks, der meine Spüle in den gezeigten Zustand versetzt. Nur soviel: es ist früh (für meine Verhältnisse) und alles geschieht in der Absicht, den Durchfluss des Filters eine Kleinigkeit zu erhöhen. Wie-auch-immer, im Ergebnis gibt es Krümmelkaffee, Internet und Geblogge bis halb elf, dann startet der Tag.

Schon früh im Tag hat mich die Nachricht der Tochter erreicht, dass sie nächsten Monat eine Woche in der „Sommerresidenz“ sein möchte. Die Sommerresidenz (von manchen auch Anbau genannt, obwohl alles, woran sie jemals angebaut war, inzwischen verschwunden ist) dient mir und allen im Wohnprojekt als Gästezimmer.
Ich schaue dort kurz vorbei und reserviere, meint: es kommt ein Aufkleber mit den Belegungsdaten an die Tür.

Auf dem Rückweg begegnet mir die Eidechse, die bei meinem Lagerfeuer wohnt. Wie immer etwas fotoscheu, aber ein Bild geht.

Danach wenige Schritte weiter auf die Lieblingsbaustelle. Ich lege einen Rauspund-Dielenboden, das hält mich bis kurz vor zwölf beschäftigt, dann bekomme ich Hunger, gehe in den Wagen, um etwas zu essen, bleibe aber bloggenderweise vorm PC hängen. Das späte Frühstück verzögert sich für diese Zeilen.

Nach der Pause weiter mit dem Boden.

Zwischendrin werde ich kurz gestört, über den Gruppenchat des Wohnprojektes kommt die Anfrage nach Dachdeckerstiften. Nachbar B. ist auf dem Dach, belegt es mit Bitumen-Schindeln und es drohen die Stifte auszugehen. Ich gehe in meinem Beständen auf die Suche, werde auch fündig und bringe sie auf’s Dach.

Bei zwei Dritteln der anvisierten Tagesleistung unterbreche ich, um meine tägliche Zeichenübung zu machen, geplant sind drei Gesichter aus Zeitschriften zu kopieren. Es werden nur zweieinhalb, weil ich mich zu sehr verfummele.

Ich beende die Übung, esse kurz etwas und mache mich wieder auf die Baustelle. Das letzte Drittel ist schneller erledigt als gedacht, nein, genauer, die Zeit vergeht subjektiv schneller und es dauert genau so lange, wie ich das auch dachte.

Anschließend räume ich die Baustelle auf und kehre durch, das wird mir den Einstieg morgen erleichtern.

<O>

Feierabend, naja, fast, es muss ja noch gebloggt werden. Schlimmer noch, es sind nur 6 von 12 Bildern zusammengekommen, hätte ich mal meine Mahlzeiten fotografiert. Und jetzt, was kann, was soll ich tun?

Erstmal einen Kaffee trinken, ach ja, der Dauerfilter muss ausgewaschen werden. Habt Ihr schon mal eine Dauerfilter gesehen?

Wäre dieser Text eine Geschichte, dann könnte ich ich hier aufhören. Wir sind an dem Gegenstand angekommen, mit dem alles begann. Der Kreis ist geschlossen, fertig.

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Aber das ist keine Geschichte, es ist 12von12 abends um acht, der innere Zähler steht bei 8von12. Der Tag hat noch vier Stunden, ein Bild pro Stunde, das sollte zu machen sein. Ich stelle einen Timer auf kurz vor neun und bin gespannt, was bis dahin passiert.

Kaum den letzten Satz geschrieben, da passiert auch schon etwas. Me., der Freund meiner Tochter, kommt an. Er will die Nacht in der Sommerresidenz schlafen und morgen früh weiter zu einem Job in Wetzlar.

Zunächst aber verplaudern wir uns. Ich mich mehr als er. Irgendwie kommen wir auf Buddhismus zu sprechen und er wirkt auch nach einem 30minütigen Monolog von mir noch nicht erschöpft, sogar eher immer noch interessiert. Erstaunlich.

Kurz vor zehn wird es dämmrig und kühl, wir ziehen uns in die jeweiligen Gehäuse zurück. Ich esse noch etwas und stelle die Bilder ein.

Noch etwas Medienkonsum und dann ist Zeit, ans Bett zu denken.

25029 – #12von12 oder Zwölf am Zwölften

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

Bevor es heute losgeht möchte ich einfach mal in die Runde fragen, wie sich #12von12 erklärt. Ich hänge da jeden Monat neu und ratlos vor der Frage: Welche 12 von welchen 12? Anfangs habe ich gar nicht gemerkt, dass meine Überschrift „12 am 12.“ strenggenommen nicht der Name der Aktion ist, an der ich teilnehme. „12 Bilder von’m 12.“, nah dran. „12 Bilder von 12 Stunden“, hmm, vermutlich würde mensch eher „aus 12 Stunden“ sagen. Ich hoffe, Ihr seht mein Problem, ich bekomme 12von12 einfach nicht grammatikalisch und semantisch auf sinnvolle Weise vervollständigt. Kann mir da mal jemand auf die Sprünge helfen?

<O>

Aber nun geht’s los, ich habe da eine Gestaltungsidee für diese Ausgabe von 12 am 12. (und bleibe vorläufig bei meiner Bezeichnung der Aktion).

0.40 Uhr: Ich beende die Serie der Wahl. Zwischendrin habe ich mal kurz angehalten und die Szenerie skizziert.

1.05 Uhr: Ich gehe ins Bett, lese bis zwei.

10.00 Uhr: Aufstehen, der Tag beginnt mit Kaffee. Und der elektronischen Zeitung.

11.45 Uhr: Seit ein paar Tagen hat die Kreissäge keinen Platz mehr im Dome, denn dort wird demnächst der Boden gelegt. Für die Unterkonstruktion brauche ich viele Meter Latten, die ich aus übriggebliebenen Kanthölzern schneide.

Gegen kurz vor drei habe ich zum ersten Mal Hunger an diesem Tag. Ich habe gestern zu spät in der Nacht noch etwas gegessen, das kommt dann davon. Ich mache Pause vorm PC mit zwei Äpfeln und zwei Karotten.

Kurz vor sechs mache ich Feierabend und sitze noch etwas auf dem Steg (im Hintergrund auf dem Bild mit der Kreissäge zu sehen).

Ich beschließe, dass jedes der heute gemachten Bilder eigentlich für zwei Bilder stehen kann und beende mit 6×2 Bildern auch 12von12.

<O>

Das könnte so stehen bleiben, würde den Tag aber nicht wiedergeben, denn was sich oben so gradlinig liest, war es längst nicht. Da wurde während des Sägens eine E-Mail-Konservation mit der ehemaligen Betreuerin meiner verstorbenen Mutter geführt, aus der auch noch Arbeitsaufträge für den Abend resultieren (Formalkram, damit ihr Zeug an mich geschickt werden darf).

Gegen fünf will ich mir Nudeln machen, werde durch Nachbarin C. unterbrochen, die an einer Stelle tatkräftige Hilfe benötigt. Gerne. Für kurze Zeit laufen meine Baustelle, das Kochen und die angeforderte Hilfe parallel. Als ich endlich zum Essen komme, vergesse ich, meinen Teller Nudeln zu zeichnen. Irgendetwas fällt dann halt doch durch’s Sieb.

Bei mir beginnt jetzt der Abend, Medienkonsum wird es geben und den oben bereits erwähnten Formalkram, zwischendrin sind auch Notizen für den morgigen Tag zu machen, den ich überwiegend aushäusig verbringen werde. Bevor all das geschieht wird noch dieser Artikel an den Start gebracht. 12von12 Ende.

24999 – Zwölf am Zwölften

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

0.45 Uhr
Abendroutine, anschließend ins Bett, ich lese zum Einschlafen.

Gegen 7.30 Uhr
bin ich zum ersten Mal wach, ich döse noch eine Zeit lang vor mich hin, unwillig in den Tag zu starten. Dennoch, kurz nach acht ist der Ofen mit wenigen Stücken Abfallholz kurz angeheizt, das wird reichen, bis der Tag warm genug ist.


Kaffee ist auch schon gemacht, der Tag beginnt im Internet.

9.00 Uhr
Frühstück (Müsli)

10.00 Uhr
Ich hole die Zeichenübung nach, die ich gestern nicht mehr geschafft habe (dazu gibt es übermorgen mehr). Anschließend beginne ich diesen Blogpost, kurz vor elf schreibe ich diese Worte. Und stelle das dritte Bild ein.

11.00 bis 13.30 Uhr
Der Werkstattwagen bekommt eine neue Wand, seit gestern weiß ich, dass ich einen Teil der Fachungen ersetzen muss. Das geht dann schneller als erwartet. Keine hohe Handwerkskunst, aber gut genug für den Zweck, den es erfüllen soll.

Ab 13.30 Uhr
ist dann Pause angesagt, fast schon klassisch, mit Essen kochen und Essen essen.

Rumsitzen und in die Luft schauen, später auch noch einmal ins Internet. Bei all dem reifen Entscheidungen, was ich heute noch tun werde, aber fast noch wichtiger, was ich heute nicht mehr tun werde und stattdessen auf morgen verschiebe (Mittelaltermarkt). Denn heute möchte ich noch etwas an der Wand arbeiten.

15.00 bis 18.15 Uhr

18.15 Uhr
Feierabend, ich aktualisiere diesen Blogpost, danach  belege ich ein paar Maiswaffeln, nehme mir den E-Reader und setze mich zum Essen in die Abendsonne.

Eine Stunde später habe ich auch einen Plan für den Abend: kurz schlafen, danach duschen und gegen neun ins Nachtlicht vor die Theke.

20.30 Uhr
21.30 Uhr

24966 bis 24972 – Palermo – 10. bis 16.3.2025

24966 – Anreisetag

10.3.2025, Montag

Gestern sind wir mit einem Umweg über Frankfurt in ein B’n’B-Hotel in unmittelbarer Nähe des Flughafens angereist. Heute mit genügend Zeit zum Ausschlafen in den Tag gestartet. Wir checken gegen kurz vor elf aus und gehen die wenigen Meter vom Hotel zum Flughafengebäude. Dort verläuft dann alles erwartungsgemäß, naja, fast.

Wir haben, weil Billigflug, nur Handgepäck. Ich aber habe gepackt, als käme das alles in den Laderaum und keinerlei der Beschränkungen beachtet, was alles nicht in den Passagierraum eines Flugzeugs gelangen soll. Und so bin ich nach dem Security-Check ein paar meiner mitgeführten Gegenstände los, die meisten leicht zu ersetzen (Rassierklingen, Klingen für den Papiercutter, Insektenspray in handelsüblicher Packungsgröße), aber um das Multi-Tool trauere ich schon.

Keine besonderen Vorkommnisse während des Flugs und der Weiterreise mit der Bahn, die uns in direkt vom Flughafen in die Nähe unseres Apartments bringt. Dort werden wir schon zum Check-in erwartet. Alles geht sehr schnell, und weil mensch merkt, dass es schnell gehen soll, bin ich das erste Mal von einem Airb’n’b- Check-in etwas enttäuscht.

Wir packen aus, stellen die Möbel um, bringen die Zahnbürsten ins Bad, was mensch halt so tut, wenn er wo ankommt. Danach gehen wir noch einmal los und kaufen Lebensmittel ein. In großer Menge, den wir sind ausgehungert, seit dem Frühstücks-Bagel auf dem Flughafen haben wir nichts mehr gegessen und nur wenig getrunken. Jetzt sorgen wir großzügig dafür, dass wir alles bei der Rückkehr ins Apartment nachholen können.

Und wie schön das ist, nur wenig später an einem gut gedeckten Tisch zu sitzen, zu essen, zu trinken und zu plaudern. Plaudernderweise vergeht auch der Rest des Abends, bis wir uns gegen zehn hinter die jeweiligen Endgeräte zurückziehen.

Das letzte Bild des Tages:

24967 – Stadtspaziergang

11.3.2025, Dienstag
Wir beginnen den Tag spät und frühstücken gut. Danach gehe ich in meine morgendlich Internet-Routine und H. schon einmal vor die Tür. Sie sucht sich einen Platz zum Lesen im Park, ich lese vorm Tablett. Eine dreiviertel Stunde später treffen wir uns im Park und starten von dort aus einen ausgedehnten Stadtspaziergang, der uns ungeplant an einigen der Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

Kathedrale von Palermo (Modell in der Kathedrale)
Quattro Canti
Teatro Massimo

 

Oratorio del Rosario di San Domenico, im Rücken die Colonna dell’Immacolata

Fontana Pretoria

Wie immer, ich werde hier nichts beschreiben, was Ihr genausogut bei Wikivoyage oder Wikipedia zu Palermo nachlesen könnt. Wir haben gesehen, gewürdigt und auch sehr viele Bilder gemacht, von denen Ihr in den nächsten Tagen sicher noch mehr zu sehen bekommt.

Lieber als die Bilder von Sehenswürdigkeiten mag ich die von irgendwelcher Streetart, von Ruinen oder ungewohnten Installationsweisen. Und auch davon lässt sich hier viel finden.

<O>

Wieder im Apartment sind wir müde und geschafft, abschlaffen ist angesagt und wir versuchen das erfolgreich bei einem Film im Streamingdienst des Vertrauens. Ich halte bis zur Mitte durch, dann schlaf(f)e ich ein.

Wieder wach kochen wir uns etwas, plaudern informell und später formell, meint: wir machen eine Audio-Aufnahme, in der Hannah mich zu Teilen meines Lebens befragt. Wir wollen dokumentieren, was andernfalls verloren ginge, Details zu meinem Leben und vielleicht auch zu den Leben derer, die mir vorangingen. Wir tun das ausgedehnt und werden es in den nächsten Tagen wiederholen.

<O>

Und schwupps ist der Abend rum. Ich setze mich nochmal ans Tablet um der Chronistenpflicht nachzukommen, bin aber zugegebenermaßen etwas lustlos. Seht Ihr vermutlich selbst.


24968 – Zwölf am Zwölften – Palermo-Edition

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.
12.3.2025, Mittwoch

Noch vor dem Frühstück schauen wir im Bett eine Picasso-Dokumentation. Warum erklärt sich später.

Gegen halb elf gibt es ein Müsli …

… und danach laufen wir los.

Wir sind heute außerhalb der touristischen Altstadt unterwegs, wo es lauter, schmutziger und auf den Straßen sehr viel unruhiger ist.

Aber Streetart-Freunde finden überall etwas zum anschauen.

Am Ende unseres Ausflugs in die Realwelt finden wir den Langhaarschneider, den zu kaufen wir aufgebrochen sind, in einem Elektro-Discounter, den wir auch zuhause haben. Als wir von dort in touristisch-heimatlichen Gefilden zurück sind, haben wir unser tägliches Laufpensum schon gut erreicht und sind hungrig. Es gibt Streetfood, gebackene Kartoffeln mit Gemüsefüllung.

Danach starten wir ins Pallazo Reale. Als wir dort ankommen beginnen die ersten Regentropfen zu fallen.

Um hinein zu gelangen, müssen wir mal wieder durch einen Security-Check.

Geschützt wird zweierlei, zum einen die Picasso-Ausstellung, die das eigentliche Ziel unseres Ausflugs ist …

… und zum zweiten die Palastkapelle, die wir „mitnehmen“, weil sie Teil des obligatorische Kombitickets ist. Dennoch beeindruckend …

… und nur in Details (24973) zu erfassen oder wiederzugeben.

Als wir das Pallazo Reale verlassen sind die Straßen und Plätze regennass, aber es regnet nicht mehr und wir kommen im Trockenen nachhause.

Dort verschwinden wir erstmal hinter den Endgeräten, später kocht H. eine Kleinigkeit, und noch später setzen wir uns wieder zusammen, schalten ein Aufnahmegerät an und sprechen über mein In-der-Welt-sein.

Und damit endet unser Tag. Ich setze mich noch hin, schreibe diesen Beitrag und gehe ins Bett.

<O>

Und weil im letzten Bild das Apartment zu sehen ist, habe ich gerade (24.3.25) die abschließende Bewertung dafür herausgesucht:

Das Apartment ist sehr dunkel.
Die Küchenutensilien sind äußerst knapp (nur ein scharfes Messer, nur ein kleines Schneidbrett, etc.), zu zweit kochen oder Mahlzeiten vorbereiten ist schwierig.
Manche Dinge waren kaputt (Sofa, Wäscheständer, Uhr, Abzug).
Insgesamt kommen viele Kleinigkeiten zusammen, von denen jede einzelne nicht erwähnenswert wäre, [die] in der Zusammenschau aber einen schwierigen Eindruck hinterlassen.
Trotzdem hatten wir aufgrund der guten Lage eine gute Zeit.
Der Gastgeber wusste soviel Ehrlichkeit nicht zu würdigen und fordert 40 Euro für die Reparatur des Sofas nach. Ich habe dem widersprochen und seitdem nichts mehr von Airb’n’b gehört.

24969 – Strandtag in Mondello

13.3.2025, Donnerstag

24970 – Monte Pellegrino

Heute erfüllen wir heilige Touristenpflicht und suchen einen Weg auf den höchsten verfügbaren Aussichtspunkt, den Monte Pellegrino, was zugegebenermaßen nicht so furchtbar schwer ist, weil es Routenplaner gibt und ein Bus bis dorthin fährt. Dummerweise haben wir uns einen bedeckten Tag dafür ausgesucht, weswegen es nichts mit atemberaubend schönen Panaromaaufnahmen wird. Stattdessen haben wir Gebirgiges vor grau, nicht reizlos, aber deutlich unterhalb der Erwartung, als wir diesen Ausflug planten.

Was anfangs allerdings gar nicht so störend ist, der Bus hält unmittelbar vor der Grotta und dem Santuario di S. Rosalia, dem Heiligtum der Stadtpatronin. So wie die schlechte Aussicht war auch der Besuch dort nicht geplant, schafft dann aber einen angenehmen Ausgleich.

Anschließend laufe wir auf der einzigen Straße weiter zur Statua S. Rosalia, die den Aussichtspunkt kennzeichnet. Die dort und aus dem Bus heraus gemachten Bilder sind erwartungsgemäß graustichig.

Auf dem Rückweg durch die Stadt suchen und finden wir dann noch einen Cache. Ein kleiner Trost, denn auf dem Aussichtspunkt war ebenfalls einer, den wir aber nicht fanden. Und auch nicht den beim Teatro Garibaldi, es bleibt dieser eine beim Teatro Massimo. Und weil ich wenigstens einen finden wollte, bin ich auch zufrieden.

Zum Ausklang des Tages gehen wir essen.

 

24972 – Botanischer Garten 

An unserem letzten Tag besuchen  wir den Botanischer Garten. Auf dem Weg dorthin kommen wir über den Mercato Ballarò, einen nahegelegenen Markt, den wir gerne früher entdeckt hätten, weil an den Ständen viel Sreetfood angeboten wird, das durchweg lecker aussieht.
Mercato Ballarò

Es folgt ein entspannter Tag im Botanischen Garten.

<O>

Abends packen wir unser Zeug für die Rückreise. Danach setzen wir uns noch einmal für eine dritte Tochter-befragt-Vater-Audiosession zusammen. Nicht dass uns die Themen ausgingen, trotzdem ist die Aktion dieses letzte Mal etwas bemühter. Ich vermute den Grund darin, dass wir in den letzten Tagen sehr, sehr viel im Gepräch waren und alles Bedeutsame schon gesagt ist, aber eben off-the-record. Und so bleibt diese letzte Session kürzer und oft anekdotenhaft. Auch das hat seinen Wert.

24972 – Rückreisetag

Wir checken gegen Zehn aus und gehen frühstücken.

Ab Mittag sind wir dann unterwegs.

Abends gegen zehn bin ich wieder zuhause.