Ich schaue ja immer mal wieder in defekte Dinge (zum Beispiel hier), heute in eine defekte Heizdecke. Die Heizschlange hatte sich gelöst, dann im Innern der Decke verknuddelt und dort, wo das Knäul am dicksten war, zuviel Hitze entwickelt. Im Ergebnis gab es angesengt-braune Flecken in der Decke und im Betttuch. Entgegen meiner Erwartung war die Heizschlange in ordnungsgemäßen Zustand nicht durch Nähte fixiert, sondern dadurch am Platz gehalten, dass die beiden Stoffseiten der Decke miteinander verklebt waren. Und diese Verklebung hat sich im Laufe der Jahre gelöst und pulverisiert. Das wiederum finde ich nicht ganz so erstaunlich, denn Hitze ist der natürliche Feind von Verklebungen.
Wie auch immer, ich habe jetzt neun Meter Heizschlange im Fundus, die ich mir irgendwann irgendwo einnähen werde.
Und weil Blogbeiträge im Idealfall beim Lesenden einen Mehrwert schaffen, ist hier noch einmal ausdrücklich formuliert, was Ihr aus diesem Beitrag mitnehmen könnt: Wenn eine Verklebung schwer zu lösen ist, immer erst mal warm machen. Oder auch richtig heiß, wenn der Rest des Objekts das verträgt. Das ist jetzt aus dem Beitrag nicht so richtig herauszulesen, stimmt aber trotzdem. So, Bildungsauftrag für heute erfüllt. Und tschüß.




