WMDEDGT September 2024

Was den September besonders macht, ist eine Diät, die ich fast den ganzen Monat mit gutem Ergebnis durchgezogen habe. Die ist aber während der letzten vier Wochen gut genug beschrieben [Gesammelte Trivialitäten (4), (5), (6) und (7)].

Interessanter vielleicht die Sache mit den Sachbüchern. Seitdem ich wieder in die Stadtbibliothek gehe und physische Bücher ausleihe, treiben sich vermehrt Sachbücher auf meinem Nachttisch herum. Im Moment stark gesundheits- und ernährungslastig, was bislang wirklich nicht mein bevorzugtes Interessengebiet war.

Seit ich schon im letzten Monat Lesebrille und E-Reader verloren habe, versuche ich herauszufinden, wie sich die Rückkehr zu physischen Büchern auf mein Leseverhalten auswirkt. Nun, ich lese weniger und ich werde schneller müde davon. Das könnte natürlich auch an den Themen liegen und daran, dass die Lesehilfe einfach nicht punktgenau meine Sehstärke trifft. Und sich in Bücher, anders als in E-Readern, die Schriftstärke und -größe nicht verändern lässt. In Bezug auf den E-Reader lasse ich das Experiment noch etwas weiter laufen, auch wenn ich vermute, dass es doch auf eine Ersatzbeschaffung hinauslaufen wird. Mir fehlt die Möglichkeit, nachts ein paar Zeilen zu lesen, ohne das Licht anmachen zu müssen.

Abschweif: Ob Bücher mit fluorizierenden Seiten eine gute Geschäftsidee sind? Bei schlechten Büchern könnte man die Seiten herausreißen und als Party-Dekoration verwenden. Oder Papierflieger basteln, die man nachts von Hochhäusern herunterwerfen könnte. Oder …, ach, Euch fällt bestimmt auch selbst etwas ein.

Die Lesebrille betreffend läuft das Experiement morgen aus, eine neue liegt beim Optiker bereit und muss nur noch abgeholt werden. Ich bin sehr dankbar darum. Im letzten Monat stand ich mehr als einmal im Discounter und schaute mir die Nährwerttabellen auf den Lebensmitteln durch die Kamera des Handys an, um sie lesen können. Und mit den gleichen Lebensmitteln dann oft genug auch nochmal zuhause, gerne auch mehrmals am Tag. Mensch kann sich nicht alles merken.

Abschließend noch kurz zurück- und vorausgeschaut: In den letzten beiden Monaten habt ihr anteilig viel von Tini gelesen, besser: habt Ihr sie sehr oft erwähnt gefunden, ich habe Euch dabei gerne am Überschwang einer neuen Liebe teilnehmen lassen (und die damit verbundenen Unsicherheiten nur angedeutet). Jetzt möchte ich „normalisieren“, zumindest hier im Blog, im wahren Leben darf der Überschwang gerne noch etwas anhalten.

Die Erwähnungen werden abnehmen, einfach weil ich die Ortswechsel unerwähnt lassen werde. Ich werde es egal werden lassen, zumindest für Euch, ob wir bei ihr oder bei mir sind. Ihr werdet weiter erfahren, womit ich mich beschäftige, vermutlich auf den Fotos auch erkennen, wo ich mich damit beschäftige, aber Tini oder ihr zuhause wird nur noch dann benannt, wenn es „etwas zur Geschichte beiträgt“.

Am Beispiel: Eine Filztasche nähen kann ich im problemlosen Idealfall bei ihr oder bei mir. Wo das geschieht ist maximal egal und mithin einer besonderen Erwähnung nicht wert. Erwähnenswert wird das erst, wenn – wie im vorletzten Absatz der „Trivia 7“ – ein Problem vorliegt, das ich nur mit Tinis Knowhow und Handwerkszeug gelöst bekomme. Das erzähle ich dann gerne und das ist die Form von Normalisierung, die ich anstrebe.

Und ja, Ihr dürft das als Metapher nehmen. Auch im wahren Leben soll der Ort, an dem wir uns gerade befinden, weniger wichtig werden.

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WMDEDGT August 2024

Regelmäßige Leser des Blogs wissen es schon, anfangs des Monats war ich gegen jede Gewohnheit spontan und habe ein Festival besucht. Der Besuch des „Mind On Fire“ ist schon gut beschrieben, wenn ihr das noch nicht gelesen habt, könnt ihr es hier nachholen.

Direkt im Anschluss war Tochter H. für 10 Tage zu Besuch, zu Beginn und gegen Ende dieser Zeit auch ihr Freund M.. So kam es, dass die ersten 13 Tage des Monats mit Plaudereien vergingen. Und so sehr wie ich jeden Moment davon mochte, so anstrengend war es auch, beständig im Kontakt zu sein. Bitte nicht missverstehen, gerne mehr davon.

Wer nicht nur regelmäßig, sondern auch aufmerksam liest, dem ist im Mind-On-Fire-Text die Auslassungskennzeichnung aufgefallen, kurz nach Erwähnung einer schwer zuordenbaren, aber schon mehrfach betont beiläufig erwähnten T.. Nun ist der genaue Wortlaut der Auslassung verloren, gemeinsam mit dem Tagebuch, das sich im Rucksack befand, der verloren ging, als ich mit dem Fahrrad auf dem Weg zu nun explizit zu erwähnender T. war. Aber ich kann euch den Inhalt kurz und stark versachlicht so zusammenfassen: „Ist die ohne Zweifel vorhandene gegenseitige Sympathie und Zugewandheit schon ein Anzeichen von romantischem Interesse?“ Die Frage blieb im Buch wie im Leben unbeantwortet.

Die Gefühlslage zu diesem Zeitpunkt ist auch in der Rückschau uneindeutig, eine Art Schrödingers Interesse, dass zugleich da und nicht da ist. Erst rund zehn Tage und mehrere Plaudereien später machen wir die Kiste auf und zu beider Beglückung ist Interesse drin. Definitiv und eindeutig.

Der Rest des Monats vergeht damit, sich gegenseitig kennenzulernen. Anderweitig stattfindendes Leben kann an dieser Stelle vernachlässigt werden. Wir sind auf unangemessene Art voneinander überzeugt und wer es kennt weiß, das muss so!

Kurz und unverschwurbelt: Da ist eine neue Liebe in meinem Leben.

Vermutlich werdet ihr noch mehr davon lesen, vielleicht aber auch nicht, denn es will gut ausbalanciert sein, wieviel ich von mir erzähle, wenn es zugleich auch die persönlichste Geschichte einer anderen Person betrifft. Nicht jede Eigenheit will öffentlich betrachtet sein. Ich werde sorgsam sein.

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WMDEDGT Juli 2024

Tja, was soll ich sagen, so richtig interessant wird’s diesen Monat nicht. Die Fensterfront hat Fortschritte gemacht, über Ärzte ließe sich berichten, wenn man es denn wollte, es gab das ebenso erfreuliche wie nicht-zu-verbloggende Wiedersehen mit einem Freund aus lang vergangenen Tagen. Und Ende.

Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.

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WMDEDGT Juni 2024

Der Höhepunkt des Monats war ohne Zweifel die Städtetour nach Budapest. Zehn (mit An- und Abreise zwölf) Tage raus aus dem gewohnten Trott. Gut genug verbloggt (obwohl ausbaufähig), um sie hier nicht noch einmal zum Thema zu machen.

Das Monatsdrittel vor der Reise war stark durch die Arbeit am Dome belegt. Ich hatte die Hoffnung, vor der Tour mit der Fensterfront fertig zu werden. Leider gelang das nicht, es fehlen noch die Felder rund um die Tür. Die werden mich auch noch den nächsten Monat beschäftigen und die Arbeit wird aufwändiger, vielleicht auch widerständiger werden, als ursprünglich gedacht. Was ich zunächst als einfache „verbretterte“ Wand ausführen wollte, wird jetzt doch Glas. Die guten Erfahrungen mit den DIY-Doppelglassscheiben haben mich dazu gebracht, es zumindest zu versuchen. Versuchen, weil ich keineswegs sicher bin, ob ich Scheiben in den beabsichtigten Abmessungen schneiden kann; das wird spannend.

Die Tage direkt nach der Reise gingen direkt an den „mähfreien Mai“, der ja in weiten Teilen auch ein mähfreier Juni war. Das Mähen der nun viel zu hohen Wiese war mühsam und musste in zwei Schritten geschehen. Zudem erinnerte die Aktion mehr an Heu machen als an Rasen mähen, zum Schluß hatte ich Blasen vom Zusammenrechen der Wiese. Um es ausdrücklich niederzuschreiben: Die Wiese nicht zu mähen, verschiebt die Arbeit nur nach hinten und macht sie um ein vielfaches schwieriger. Es wird bei mir keinen mähfreien Mai mehr geben.

Die Arbeit am Dome kam der Wiese – und wie ich glauben will auch der Hitze – geschuldet nur langsam, fast schon zögernd, in Gang. Aber heute, am letzten Tag des Monats, fühlt es sich an, als sei ich wieder angekommen in meinem Jeden-Tag-eine-Kleinigkeit-Alltag.

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WMDEDGT Mai 2024

Mähfreier Mai

Genau meine Aktion: etwas tun ohne etwas tun zu müssen. In den letzten Jahren rufen verschiedene Naturschutzverbände zum „mähfreien Mai“ auf. Der Nationel Geographic erklärt uns warum. Im Wesentlichen geht es um die Insekten.

Ansonsten ist außerhalb des Gewohnten wenig geschehen. Ich beschwere mich nicht, denn dafür läuft es im Rahmen des Gewohnten gerade gut. Auf der Baustelle komme ich gut voran, auch wenn ich mein selbstgestecktes Ziel, bis zum 10. Juni die Fensterfront (meint: einen umschlosssenen zugdichten Raum) fertig zu haben, nicht erreichen werde. Das Segment mit der Tür wird sehr viel arbeitsaufwändiger als ich dachte.

Auch gesundheitlich hat sich nichts geändert, der halbjährliche Herz-Check (CT, Ultraschall, EKG, Arztgespräch) bestätigt das. Hier sind keine Nachrichten gute Nachrichten.

So kurz, so gut. Auf der Doku-Seite zum Dome gibt es einen launigen Text zu den Schwierigkeiten mit der Tür, wer jetzt dorthin springt, kann sich die Links im folgenden Teil mit den Tagesnotizen sparen.

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