Sei da,
mach´ Chaos,
komm´ wieder.
Oder wie der Engländer sagt: „Show up, make a mess, repeat.“ Kann ich gut.
Autor: g.
25324 – Zurück auf Start
Beim Versuch, die Lichtleiste alleine an ihren vorgesehen Platz zu bringen, scheitere ich krachend. Das Teil, nur provisorischst fixiert, fällt in dem Moment herunter, als ich beginne zu schrauben. Und zerbricht in ungefähr die Hälfte der Teile, aus der es besteht. Geschätzter Zeitaufwand um alles zu fixen eine halbe Sunde. Geht aber nicht, weil zu genervt.
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Später im Tag sitze ich in der Sonne und schreibe, noch später gehe ich Lebensmittel einkaufen. Eigentlich könnte alles wieder gut sein, aber ich fühle mich angestrengt und belastet, ohne klar benennen zu können, was mir quer liegt. Die Lichtleiste ist es nicht.
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Am frühen Abend werde ich in eine kleine Gemeinschaftsaktion hineingezogen, von der ersten Aufgabenbeschreibung – „nur kurz was heben“ – bis zur vollen Teilnahme dauert es nicht lang. Einer der Schränke, der ohnehin nur auf Backsteinen steht, wird zwanzig Zentimeter höher einfach an die Wand geschraubt. Was zukünftig das Wischen darunter deutlich erleichtert.
Im Zuge der Aktion wandern unsere Postfächer an eine andere Stelle. Kurz ist in der Diskussion, sie in einen anderen, wenig frequentierten Raum zu stellen. Um das zu verhindern erkläre ich mich willens und fähig, – ebenfalls kurz- ein Regal für die Fächer anzubringen. Klar, dass sich auch eine überschaubare Aufgabe ausweitet, wenn zwischendurch für die Nebenbaustelle mal Werkzeug geholt, mal Bretter geschnitten werden müssen.
Kurz, zwischendrin bin ich immer mal wieder genervt, als wir fertig sind aber doch recht zufrieden mit dem Ergebnis. Dennoch ein seltsamer Tag.
25323 – Lichtleiste
Heute mit Nachbarin M. zwei Stunden gelötet, unter anderem auch an einen alten Walkman, der aus emotionalen Gründen erhalten werden soll. Er gehörte ihrer Mutter. Für die Jüngsten unter uns: ein Walkman spielte Musikcasetten ab, aber unterwegs, so wie heute jedes Phone Musik unterwegs wiedergeben kann. Den Reparaturversuch mußten wir dann abbrechen, weil wir auf eine Unsicherheit stießen, die es erst mit der Reparaturanleitung im Internet auszuräumen gilt.
Wieder allein habe ich mich dann der Lichtleiste für das Brett über der Kücheninsel gewidmet. Es lag so unglaublich nahe mit all dem Equipment griffbereit auf der Kommode aka Kücheninsel.
Wie so oft ist alles aus meinen Beständen, ein altes Netzteil von einem lange vergessenen Gerät und die LED-Leisten, die übrigblieben, als wir im Mai 2019 die Lampe über A.s Esstisch bastelten.
Es gibt noch weitere Reste, die sollen die Vitrine beleuchten. Aber das ist nichts für mal eben so.
25322 – Die Frischluft-Saison ist eröffnet!
Heute ist es geschehen, ich war an der frischen Luft! Und tätig, endlich ist das schon viel zu lange liegende Eichenlaub von der Wiese gerecht. Leider gibt es kein Vorher-nachher-Foto, es kam so überraschend über mich.
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Schon gestern ein kleiner und unerwarteter Aktivitätsschub, bei dem dann das Brett über der Kücheninsel seine Korrektur erfahren hat (Update dort).
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Es kommt mir vor, als ob mit den längeren und sonnigeren Tagen die Lebensgeister wieder zurückkehren. Hoffen wir das Beste, lieber Leser*!
* Sorry liebe Leutinnen, der Spruch ist aus einer Zeit, da war die Leserin noch mitgemeint.
25321 – #widgtsm Februar 2026
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Es ist der Letzte des Monats, solche Tage haben Struktur. Rückblick ist angesagt. Was also war los? Am stärksten beschäftigt hat mich das Brett über der Kücheninsel. Strenggenommen ist es immer noch nicht fertig, aber es ist funktionsfähig, meint: bestückbar, was fehlt ist nur noch Feinschliff.
Gegen Ende des Monats ergibt es sich aus genau keinen nachvollziehbaren Gründen, dass jetzt die Beleuchtung der Vitrine dran ist. Bei der Sichtung der vorhandenen LED-Leisten zeigt sich ein kleiner Überschuss, der auch für eine Lichtleiste unterhalb des Bretts über der Kücheninsel ausreicht.
Den ganzen Monat über gelingt es mir, ausreichend Kreativanteile in die Tage einzubauen. Nichts anderes hält mich zufrieden. Ich kopiere Warhol, spiele mit Klemmbausteinen, webe mal wieder, blogge und beginne eine anfängerfreundliche Einführung in Fallout zu schreiben (weil ich eine brauche, alles muss mensch selbst tun).
Die Dinge, die getan werden müssen, geschehen nur aus Pflichtgefühl und manchmal auch nur widerwillig. Mit den ersten etwas wärmeren und sonnigeren Tagen scheint sich auch das zu ändern. Ich spüre den sanften Drang, das Laub von der Wiese zu rechen. Das ist dann demnächst dran.
Wie immer, wer es gerne tagesgenau braucht, darf hier 25321 – #widgtsm Februar 2026 weiterlesen

