25309 – Bild- und Wissenstransfer

Gelegentlich möchte mensch irgendein Motiv nutzen, das aber in der vorliegenden Form nur schlecht geeignet ist. Bastler- und KünstlerInnen bedienen sich dazu verschiedener Methoden. Ich bin nicht allzu lange zurück auf eine Art und Weise gestoßen, das mittels Klebeband zu tun.Die kleinen Bilder zeigen den Prozeß, das große eine mögliche Nutzung (häßlich und unfertig, ist okay zur Demonstration und nur darum ging es).

Die Schritte: Motiv auf der Pappverpackung wird mit transparentem Klebeband abgedeckt und ausgeschnitten, danach wird es in warmen Wasser kurz eingeweicht. Der weiche Karton kann nun abgerubbelt werden, zurück bleibt das Motiv auf dem Klebeband, dessen Rückseite auch nicht mehr klebt. Das Motiv kann jetzt beliebig verwendet werden.

Pro: Das Motiv ist deutich dünner als Karton und damit besser für Collagen oder zum Einkleben ins Journal geeignet.
Kontra: Ich mag den Klebebandglanz nicht.

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Und ein kleines Update zu den Stiften selbst. Die sind nicht wirklich radierbar, sie verschwinden durch die Reibungswärme. Oder wenn mensch mit dem Föhn draufhält, was in einem Skizzebuch ja immer mal wieder vorkommt, um Aquarelle schnell zu trocknen. Kurz draufgehalten, rüchstandslos weg.

25307

Ist immer wieder interessant, wie lange es sich hinziehen kann, eine eigentlich sehr übersichtliche Aufgabe zu erledigen. Heute das Aufhängen des Thekenschilds. Rundwebrahmen ab und wieder dran, die dabei mitbetroffenen Webproben an anderer Stelle aufgehängt. Weil die benachbarte Lampe nicht mehr passt, muss die auch ab und an anderer Stelle wieder dran. Zwischendrin – und mit der Aufgabenstellung vollkommen unverbunden – endlich den lose herumliegenden gelben Sack gegen den vorhandenen Mülleimer getauscht. Dabei im Mülleimer ehemals weggeworfene Stoffstreifen entdeckt und sie zur späteren, gegenwärtig aber noch unbekannten, Verwendung zu einem Zopf geflochten. So vergeht die Zeit …

25305 – #12von12 Februar 2026

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

Den heutigen Tag möchte ich von hinten nach vorne erzählen.  So wie auf den Bildern sieht es gegen 21.10 Uhr bei mir aus.
Die Bilder sind das Ergebnis einer Aufräumaktion, die gegen 17.45 Uhr begann, es hat also rund dreieinhalb Stunden gedauert. Kurz vor sechs sah es noch so aus:Da waren zugegebenermaßen auch Pausen und Momente dabei, an denen ich anderes getan habe, als aufzuräumen. Die Idee, den heutigen Tag mit einer Nachher-Vorher-Aufräumaktion zu beginnen, kam mir gegen halb drei, um 14.45 waren dann auch die Vorher-Bilder gemacht. Das erste Bild der nachfolgenden zeigt meinen Frühstücksplatz um diese Zeit herum. Und auch das Frühstück: Kaffee, Müsli, Internet.Ab jetzt kann ich das mit dem Rückwärtserzählen nicht mehr abbilden, weil ich vorher ja nicht wußte, dass ich das wollen würde. Es gab also eine Zeit im Tag – zwischen Frühstück und Aufräumaktion – da habe ich kleinere Eintragungen in meinem Sketchbuch gemacht oder war einkaufen.

Die letzen drei Bilder sind vor meiner Schlafphase und schließen nahtlos an den Blogbeitrag von gestern an. Ich habe sehr spät damit begonnen, „Fallout“ zu spielen und dann die ganze Nacht durchgespielt. Und das war eindeutig der Zwölfte, denn als ich ins Bett ging wurde es draußen schon grau. Entsprechend spät bin ich in den produktiven Teil des Tages gestartet, es war kurz vor eins. Wie immer in der letzten Zeit eine Stunde vor der Tageslichlampe gesessen. Alles was hilft.