25265 – 39C3 vergessen, unglaublich

Viele Jahre hatte ich die Tradition, zwischen den Jahren die Vorträge des immer dann stattfindenden Chaos Communication Congress (C3) via Livestream zu verfolgen. Heute hat es mir zufällig über YouTube ein Video des letzten, gerade vorübergegangenen Congress (39C3) in die Timeline gespült. Und mir fiel auf, dass ich den Congress dieses Jahr – also eigentlich letztes – komplett vergessen habe, nicht ein Gedanke daran, nicht vorher, nicht währenddessen, nicht nachher. Und bei näherem Nachdenken über das Phänomen war das wohl auch schon letztes – meint: vorletztes – Jahr so. Ich war zu der Zeit wohl mehr durch den Wind, als ich das in Erinnerung habe. Und dieses Jahr …, geschenkt.

Wie auch immer, ich habe jetzt viel nachzuholen, am besten auf den Seiten des Chaos Computer Clubs direkt.

Ach ja, der Bildungsauftrag. Wer so gar nicht weiß, womit sich der Chaos Computer Club beschäftigt, kann hier beim Bügeln ja mal in den Jahresrückblick reinhören.

25264 – Tageslichtlampe

Seit Silvester besitze ich eine Tageslichtlampe, mit deren Hilfe ich etwas gegen die winterlich-depressive Verstimmung unternehme. Diese Lampe ist ebenso groß wie sie teuer war. Und leider ist beides unvermeidbar, wenn das Teil wirksam sein soll. Hinter dieser Aussage steht eine Menge Mathematik, die irgendwie die abgestrahlte Lichtmenge, den Abstand von der Lampe und auch deren Fläche, sowie die Zeit, die mensch davor verbringen sollte, miteinander ins Verhältnis setzt.

Im Bild ist mein Frühstückssetting. Das funktioniert, weil mensch ohnehin nicht in die Lampe schauen soll, sondern daran vorbei, aber so, dass das Licht der Lampe dennoch auf die Netzhaut trifft. Abstand von der Lampe cirka 60 cm für 30 bis 45 Minuten während der morgendlichen Informationsaufnahme. Und ja, vorher wirkte das gemütlicher.

Aber – und das finde ich erstaunlich – ich weiß jetzt schon, also nach nur drei Tagen, dass ich das Licht mag und gut aushalten kann auch über die empfohlene Zeit hinaus. Am Design kann’s nicht liegen, ich vermute, dass ich auf irgendetwas anspreche, das ich nicht benennen, sondern nur intuitiv wahrnehmen kann. Mir soll’s recht sein.

25263 – Zufall, Thema, Absicht

Der erste Tag des Jahres vergeht mit einer kleinen Illustrationsübung zum Aufbau eines Mixed-Media-Bildes. Erst Spaß haben und einen Hintergrund gestalten als sei mensch 4 Jahre alt und hätte gerade die Fingerfarben entdeckt. Dann anschauen und darin sehen, was immer mensch will, gerne auch den Blick darauf lenken oder der Deutlichkeit wegen drauf schreiben. Letztlich alles „zusammenbinden“ oder „schön machen“, hier geht’s um Komposition und der Künstler darf künstlern. Und dieser letzte Schritt darf sich auch länger hinziehen, Tage oder Wochen, fertig ist, wenn fertig ist.