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Schon in der neunten Wochenschau habe ich mir Gedanken gemacht, wie ein Leben ohne Google wohl aussehen könnte. Jetzt will ich das mal ausprobieren.

Mein Smartphone ist ein gerootetes Nexus 4 mit CyanogenMod 10.2 als Betriebssystem, letzteres so wie es frisch installiert aus der virtuellen Schachtel kommt, ganz ohne GoogleApps.

Der Messenger meiner Wahl ist Threema. Und gleich gilt es, Abstriche beim Komfort zu machen:

Threma=Threema

Ich fürchte, weitere Verluste sind zu erwarten. Ihr werdet davon lesen.

Wochenschau (12) / Über die Dinge

Wieder aus Berlin zurück und gleich einen gr0ßen Bock entdeckt. Der „eigentliche Text“ ist weg. Nix von wegen „Über die Dinge“. Nix darüber, wohin sich die Wochenschau entwickeln sollte in den nächsten Ausgaben. Oder ist das ein Zeichen („Ein Zeichen, ein Zeichen …!)? Sind ein Dutzend Ausgaben genug?

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Die Wochenschau

Chaos Computer Club erstattet Strafanzeige gegen die Bundesregierung und erklärt warum.

Wer sich gerade nicht mehr erinnern kann, was so geht bei den Geheimdiensten, kann bei @netnrd nochmal die Originaldokumente aus der NSA-Gruselwerkstatt nachlesen. Ein empfehlenswerter Beitrag weil er so schön aufgeräumt daher kommt.

Und dann noch:

2014-02-11-theDayWeFightBack
Bild: digitalcourage.de

Wochenschau (11)

Seit 10 Wochen ist das Format eingeführt, seit 6 Wochen kommt es zuverlässig im gleichen Layout daher, seit drei Wochen langweilt es mich. Zeit etwas zu verändern. Ein erster Plan sieht vor, der regelmäßigen Veröffentlichung ein Thema zu geben, „Über die Dinge“ möchte ich schreiben.

Über die Dinge, die wir zuviel haben und doch nicht loswerden, über die Dinge, die wir kaufen und kaum verwenden, über die Dinge, die uns verführen und von denen wir glauben, sie zu brauchen.

Die Wahl des Themas kommt nicht zufällig, mich stören viele der Dinge, die mich umgeben. Sie machen mich unzufrieden, denn um sie zu nutzen müsste ich sie aufräumen und sortieren. Woran ich regelmäßig scheitere. Regelmäßig scheitern macht keinen Spass.

„Über die Dinge“ soll mir klären helfen, welche Dinge ich wirklich brauche, auf welche ich verzichten kann und – vielleicht am wichtigsten – welche ich mir gönnen sollte, weil sie zu meinem Lebensstil gehören.

Weiter bin ich noch nicht. Weiter werde ich möglicherweise nicht kommen. Seitdem ich das Thema identifiziert habe liegt es in meinem Kopf weit hinten herum. Ich vermute, die Pro-Zeug-Agenten haben es betäubt und dort abgelegt. Bis ich es wiederbelebt habe müssen ein paar unsortierte Links genügen.

http://wissen.germanblogs.de/the-cult-of-less-leben-mit-nur-100-gegenstaenden/

http://www.minimalismus-podcast.de/

Many folks out there try to limit their belongings to a specific number. This is stupid. Some things take up a lot of space. Limiting yourself by a number will only make you unhappy. I prefer to limit my belongings by the amount of space required.
http://us1.campaign-archive.com/?u=54f44ec55a690bdfa7568374a&id=179e669ac0

Vorschau:

Ein erstes Ziel könnte es sein, Dinge zu kategorisieren oder über sinnvolle Katgorien für Dinge nachzudenken, z.B.

  • verschenken (egal, nur weg)
  • verschenken (wertig, wer soll es bekommen)
  • spenden
  • verkaufen

Fortsetzung folgt …, naja, … vielleicht.

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Und natürlich kommen die Wochenschau-Beiträge immer noch geheimdienstlastig daher.

Der US-Präsident hat eine Rede gehalten, die uns beruhigen soll. Manche halten sie für eine Kriegserklärung.

Obamas Rede, das Transskript auf Gutjahrs Blog: http://gutjahr.biz/2014/01/obama-nsa-speech/

Reaktionen der Parteien: http://www.tagesschau.de/inland/nsa-reaktionen102.html

Das neue Wettrüsten der Geheimdienste: http://www.heise.de/tp/artikel/40/40795/1.html

Gemäßigte Info für Technikinteressierte: http://t3n.de/news/aufgeweckt-obama-nsa-rede-diese-523039/

Wochenschau (10)

Selfies sind toll! Sag ich mal so mit den üblichen 2 Jahren Verspätung. Und wie das so ist, wenn ich den Begriff kenne, kennen ihn die Mehrheits-Anderen auch, sogar die Öffentlichkeitsarbeiter vom Städel.

Nördlich der Alpen zählt Albrecht Dürer zu den ersten selbstporträtierenden Künstlern. So blickte bereits der 13-jährige Dürer immer wieder in den Spiegel um sein Antlitz genauestens zu untersuchen, um dann seinen Blick aufs Blatt zurichten. Das so 1484 entstandene Silberstift-Selbstporträt markiert zum einen den Beginn von Dürers künstlerischem Schaffen, zum anderen aber auch den Beginn seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit der Physiognomie, insbesondere der eigenen.
http://blog.staedelmuseum.de/durer-in-frankfurt/der-blick-in-den-spiegel-vom-selbstportrat-zum-selfie

Aber auch andere – lebende – Menschen geben sich Mühe beim Blick in den Spiegel.

https://twitter.com/SelfiOlympics
https://www.facebook.com/selfiegame2014

 

Literatur verändert die Hirnstruktur. Das ist so eine von den Meldungen, die mich bei näherem Nachdenken ratlos zurücklassen. Besser, die mir nicht genug Informationen mitgeben, um mich zu befriedigen. Denn: ich behaupte, alles, was wir uns merken können (und einiges mehr, das wir uns nicht merken können oder wollen), muss im Hirn physikalisch nachweisbare Spuren hinterlassen. Die Frage, die sich mir also stellt, ist nicht, ob Literatur die Hirnstruktur verändert (ja, schön, jetzt kann ich meine persönlicheÜberzeugung zumindest in Bezug auf Literatur in die Abteilung  wissenschaftlicher Erkenntnisse umsortieren), sondern welche Fortschritte in der Messtechnik diese Erkenntnis möglich gemacht haben. Anderes Verfahren, höhere Auflösung, what ever. Mit anderen Worten, wie und wie genau musste gearbeitet werden, um zu dieser Erkenntnis zu kommen. Darüber erfahren wir leider nichts. Trotzdem.

Wie prägend Bücher sein können, zeigt nun eine neue Studie […] [von] Gregory Berns, Professor für Psychiatrie und Verhaltensforschung an der Emory Universität […]. Erst vor wenigen Monaten kamen die US-Wissenschaftler David Comer Kidd und Emanuele Castano zu dem Ergebnis, dass Romane die Fähigkeit zur Empathie fördern. Jetzt legt Berns also nahe, dass Literatur regelrecht die Gehirnstruktur verändert.
http://www.alltagsforschung.de/literatur-veraendert-das-gehirn/

Und weil wir gerade beim Lesen sind. Wer sich jemals mit einem grottenschlechten E-Reader-Betriebssystem herumschlagen musste (ich denke hier an meinen Kobo), wird die folgende Meldung zu würdigen wissen. Schon etwas abgehangen, aber ich bin erst heute darauf gestoßen.

Die Schweizer Firma Imcosys hat mit dem imcoV6L auf der Frankfurter Buchmesse eine kleine Revolution gestartet, denn erstmals kommt ein eReader mit einem offenen Android-Betriebssystem, […].
https://ebook-fieber.de/ereader-test/imcov6l-im-kurz-test-funktionsfaehige-kindle-app-am-android-ereader-in-arbeit/11074

 

Störerhaftung ist ein juristischer Begriff, den zu begreifen Sechsjährige folgenderweise belehrt werden können: Wenn deine Freundin mir mit deinen Buntstiften die Tapete vollschmiert bekommst du aber-sowas-von Schimpfe.

Filesharing: BGH lehnt Störerhaftung für volljährige Familienmitglieder ab
http://www.heise.de/tp/blogs/6/155640