Kategorie: g.schaut
Alles, was irgendwie mit „Sehen“ zu tun hat. TV, Kino, Theater und anderes Event-Zeug, gerne auch Bilder aus einem Museum.
Und dann eigene Fotografien, auf die ich irgendwie stolz bin. Im Moment meistens Tierbilder. Der Stolz bezieht sich bei ihnen meistens darauf, dass ich sie überhaupt aufnehmen konnte.
Ein unblutiges Ereignis
Einen Beitrag einfach mal anzufangen hat sich gestern schon gut bewährt. Heute also das angekündigte Mondbild.

Vielleicht habt ihr es auf dem Bild gestern schon erkannt, wir hatten zur Stunde des erwarteten Blutmondes ein Teleskop und zwei Stühle auf das Wagendach geschafft. Um dann zu beobachten, wie sich der Himmel bedeckte und nur sehr, sehr gelegentlich einen Stern hinter den Wolken sehen lies. Schließlich haben wir einen Trick angewandt, so getan als seien wir nicht mehr interessiert und alles wieder abgebaut. Gegen Mitternacht war es dann wieder klar und wir konnten unsere Beobachtungsversuche vom Boden aus erneut aufnehmen.
Das Foto ist gegen 0.30 Uhr vom Boden aus gemacht und wer sich jetzt wundert, dass es auf dem Kopf steht und seitenverkeht ist …, naja, der hat den Mond vermutlich schon oft genug angeschaut um auch zu wissen, dass ein Teleskop (strenggenommen ein Refraktor) so etwas mit dem Bild macht, auf den Kopf stellen und seitenverkehren. Für mich war das auch neu, an diesem Nachmittag hatte ich erstmals durch ein Teleskop geschaut, nichts gesehen, die Bedienungsanleitung und einige nützliche Hinweise gegoogelt, das Okular ausgetauscht und endlich was gesehen. Scharf, auf dem Kopf und seitenverkehrt, also genau so, wie es sein soll. Stichwort „scharf“, das Bild ist nicht ganz so scharf wie der reale Blick durch das Teleskop, aber so scharf, wie ich es hinbekommen habe mit meinem freihändig vor das Okular gehaltenen Smartphone. Ein letztes, der Grünfilter dient dazu, etwa fünfzig Prozent des Lichtes wegzunehmen und dadurch Überstrahlungen bei den Details zu vermeiden; eine Massnahme, die beim vorliegenden Bild aufgrund der ohnehin leicht vorhandenen Unschärfe vermutlich unnötig war.
Stockentenkücken gesichtet

Update (25.11.2017): Leider waren die Kleinen nur drei Tage zu sehen. Danach waren sie weg. Eine Nachricht haben sie nicht hinterlassen.
Eine Zeitreise in die Kindheit: Die TARDIS aus Lebkuchen

Update (3.1.2020): Immerhin fast vier Jahre ist die Tardis jetzt unbeschadet durch die Zeit gereist, bis sie letztlich doch vom Zahn der Zeit, nein, der Maus angefressen wurde.
Noch mehr Lebkuchen.
Maker Faire Hannover 2015
Besuch auf der Maker Faire 2015 in Hannover.
Das hier ist kein regulärer Eintrag. Ich trage nur kurz die Links zu Projekten und Ausstellern zusammen, die ich interessant fand. Die Bilder sind im Außenbereich gemacht (bei Make: gibt’s einen kurzen Artikel mit noch mehr Bildern).

LEDmePlay, ein Arduino- und Programmierprojekt, das auf einer 32×32-LED-Matrix spielbare Abwandlungen früher Arcade-Klassiker zum Laufen bringt.
Und weil wir gerade beim Spielen sind, Tibo ist ein analoger Roboter-Bausatz zum Experimentieren für Menschen ab 14 mit dem ich bestimmt meinen Spass haben könnte.
Spass mit Laser-Cuttern? Auch das ist möglich, bei Mr. Beam zum Beispiel. Allerdings sind im Moment alle ausverkauft.
Gut, wenn ich mir also dort keinen Lasercutter für wenig Geld kaufen kann, dann muss ich mir meine Laserzuschnitte halt doch bei Internet-Dienstleistern machen lassen.
Oder wäre ein 3D-Drucker nicht was? Gesehen haben wir etliche, das war schön, informativ und begeisternd. Und zwar bei allen, Weswegen es hier auch nur den Wikipedia-Einführungsartikel gibt.
Und von einem 3D-Drucker ist es nicht weit zu einem handgeschnitzten 3D-Scanner. Ich persönlich freue mich ja schon auf Geräte, die beides kombinieren. Dann dauerts nicht mehr lange und wir gehenfür mechanische Ersatzteile in den 3D-Copyshop.
Und womit bastelt der engagierte Tüftler? Mit Kraftplex und Maker/OpenBeam!

Und dann noch so:
Open-Island, ein open-source Bauplan für schwimmende Inseln aus Abfallmaterialien.
Faires Lötzinn für Bastler und Industrie.
Verteiltes Rechnen für den guten Zweck.
Ein Luftschiff, für alle, denen Quadrokopter zu hektisch sind.
Kommerziell, aber hmmm: LEDs zum Anziehen.
Kommerziell, aber schön: Wortuhren. Unser Favorit als Bausatz.
Kommerziell, aber schön und GUT: Anleitung, Werkzeug und Ersatzteile zur Reparatur von Schlaufonen.

Und dann hat uns während des Kaffeetrinkens ein netter älterer Herr noch seinen Youtube-Kanal wärmstens ans Herz gelegt, es geht um Modellbau.

