W-Tag

Heute in π Tagen wird vor 3 Monaten π-Tag gewesen sein. Der ist jedes Jahr am dritten März (US-amerikanische Datumsschreibweise 3/14).

Das ist für die meisten von uns vollkommen uninteressant. Und interessant für mich  nur deswegen, weil mich die Meldung, Pi sei nun auf 100 Billionen Nachkommastellen berechnet, an obiges Bild erinnert hat. Und daran, dass im Baustellen-Alphabet, von Euch vollkommen unbemerkt, seit fast zwei Jahren das W fehlt (vorzustellen mit leicht anklagendem Ton in der Stimme). Und dass heute, niemand weiß warum, der Tag ist, wo dieser Missstand behoben werden muss. Dringender Handlungsbedarf! Wollte ich nicht eigentlich spülen? Egal! Daher die heutige Neuigkeit:

Das Baustellen-Alphabet – jetzt mit W.

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MADE.

Pfingstsamstag in Gießen, das MADE.Festival.

MADE. bringt seit 2009 besonders sehenswerte Produktionen der Freien Darstellenden Künste in Hessen landesweit in mehreren Städten auf die Bühne, immer auf Augenhöhe mit der Zeit. Audiowalks, Diskussionen, Performances, Schauspiel, Musiktheater, Stadtraum-Interventionen, Vorträge, Workshops bilden jeweils ein reichhaltiges mehrtägiges Programm der freien Theaterszene.[…]

Das Motto der 6. Ausgabe des Festivals »180% Druckausgleich« verbindet Tendenzen in den ausgewählten Stücken mit gesellschaftlichen Ereignissen der Gegenwart. Fragen nach dem Staub der Vergänglichkeit, Gefühle der Wut, Macht/Ohnmacht aus männlicher wie weiblicher Perspektive, aber auch der Hoffnung – in Form von Tanz, Aktionen im öffentlichen Raum, Videoinstallationen und Theater bietet MADE.2022 ein Barometer der aktuellen Zeit und Theaterkunst.

17:00 – 20:00 Uhr / Ausstellung mit Video-Installationen /  KiZ
schwarz rot gold – Emma Hütt, Eva Budniewski, Miriam von Kutzleben, Nicolas Gerling, Ricarda Hillermann, Tina Muffler
Bauwollblumen gibt es – Maria Tsitroudi
HINENI – Gal Feffermann
MUTTERWERK – Anna Renner

17:30 Uhr / Eröffnung im KiZ

18:30 / Performance / KiZ
Disintegration and Presence / Eri Funahashi Geen

Wenig verstanden, gerne zugeschaut, das Programm gibt Interpretationshilfe:

Wenn der Geist »online« unterwegs ist, der Körper aber dem physischen Raum verhaftet bleibt, was macht das mit unserem Sein? Distanzieren sich Körper und Geist voneinander, zersplittern sie gar? Und wie wirkt sich das auf das Empfinden von »Präsenz« aus?

Angetrieben von den pandemischen Kontaktbeschränkungen untersucht DISINTEGRATION AND PRESENCE das eigene Präsenzgefühl.

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