Zum „die Zähne ausbeißen“, ein Versuch

Endlich geht die Renovierung des „Kinderwagens“ wieder voran. In der letzten Woche habe ich endlich das neue Dach provisorisch aufgezogen und die renovierte Front neu gestrichen. Gefällt mir sehr viel besser als die alten, „lustigen“ [intlink id=“569″ type=“post“]Fische[/intlink].

Der neu gestrichene Kinderwagen

Das Bild unten zeigt einen nie zuvor gesehenen Versuch, dem Tierreich Herr zu werden. Dort, wo das Dach aufliegt, ist erfahrungsgemäß der Bereich, in dem die verschiedenen Tiere eindringen. Das mögen Wespen sein oder auch Mäuse, gelegentlich sogar Siebenschläfer. Während die Nager bevorzugt von den Ecken aus angreifen, finden die Fliegtiere ihre Einfluglöcher meistens im Wandbereich unterhalb des Dachüberstandes. Und wenn sie einmal im Dach sind zerstören sie dort unter nächtlich-lästiger Geräuschentwicklung  die Isolation. Wenn man also, wie ich gerade, ohnehin Wand und Decke offen hat, macht es Sinn, sich etwas zu überlegen, was dem zu erwartenden Missstand Abhilfe schaffen könnte. Mein Versuch ist eine Zementeinlage in den gefährdeten Bereichen, bin gespannt, ob es hilft. Schaden wird’s nicht.

Die zementierte Mäuserennbahn

Wie bei uns Probleme gelöst werden (Teil 1)

Es beginnt mit einem Anschlag an der Tür zum G(emeinschafts)-Raum:

Liebe Leute,

ich möchte ein Plenum zum Weg, der in den Wald führt. Ich fände es gut, wenn wir ihn auf Vereinskosten mit Platten oder Schotter befestigen.

Zur Begründung: Im Moment hängt ein Schild am Tor zum Wald, das uns bittet, um das Grundstück herum zugehen, weil der Pfad innerhalb des Grundstücks zumatscht. Gezeichnet X., Y.  und Z.. Ich gehe davon aus, dass Y. und Z sich auf ihr Tor und den Matsch auf ihrem Teil des Grundstücks beziehen, dazu haben sie jedes Recht.

Anders sehe ich das für X’s Anliegen. Der Weg ist ein öffentlicher Weg und wenn er so stark begangen wird, dass er zumatscht, zeigt das zuallererst, dass er auch benötigt wird. Und zweitens, dass wir uns darum kümmern sollten. Ihn zu sperren ist keine Alternative.

Zur Erinnerung, früher führte der Weg zwischen X.’s und W.’s Teil des Geländes hindurch. Durch die Platzierung von R.’s Wagen ist die Grenzführung für Nicht-Anlieger etwas undurchsichtig geworden und nun scheint es, als führte der Weg über X.’s Geländeteil. Kann sein oder nicht. Falls es Absprachen zwischen W. und X. zum Grenzverlauf gibt, sollten wir sie mitgeteilt bekommen; möglicherweise macht es Sinn, den Weg dann um ein paar Meter zu verlegen. Aber nochmals, der Weg ist öffentlich und ist keinesfalls dem Einflussbereich des einen oder anderen Anlieger zuzuordnen.

Und weil wir gerade dabei sind, das Bild zeigt, was ich alles für „öffentlich“ halte, in dem Sinn, dass es uns allen gemeinsam gehört und nicht durch einseitige Aktionen von Einzelnen angeeignet werden darf.

Gemeinbesitz 2. Version

Als Termin für das Plenum schlage ich
Sonntag, den 26.9.2010, 18.00 Uhr
vor.

g.

Ergänzung vom 19.9.2010 (ebenfalls als Ausdruck an der Tür zum G-Raum

Aufgrund mehrerer Hinweise habe ich das Bild der Geländeteile im Gemeinbesitz ergänzt (das Bild oben zeigt die aktuelle Fassung). Am unstrittigsten dürfte die Grundstücksgrenze sein; einfach ein Hinweis darauf, dass die Einzäunung Vereinssache ist.

Das Beachvolleyball-Feld hatte ich versehentlich A. zugeordnet. Die schraffierte Fläche direkt daneben ist B.’s ehemaliger Standplatz, beide Flächen werden zur Zeit durch A. stark genutzt.

Ebenfalls schraffiert habe ich D.’s ehemaligen Platz, zumindest ungefähr. Darauf steht im Moment R.’s Wagen. Im Bild ist D.’s Wagen und der korrigierte Wegverlauf zu sehen.

Auch zum Text gibt es Ergänzungen. Falsch dargestellt habe ich, wie der Weg früher verlief. Er verlief eben nicht zwischen W. und X., sondern geradewegs an D.’s Wagen vorbei mitten durch seinen Geländeteil. Durch R.’s Wagen verschob sich der Weg etwas auf X. zu, so dass er heute am linken Rand von D.’s ehemaligem Geländeteil liegt. Interessant ist das deswegen, weil wir D.’s Platz niemals neu vergeben oder zugeordnet haben.

g.

[intlink id=“995″ type=“post“]Und hier gehts zum 2. Teil[/intlink]

Das Lancet

Die Lancet-Assoziation
Das Bild zeigt den Blick aus meinem „Schaufenster“, im Mittelpunkt das „Lanzet“. So nenne ich den Pavillon am Pool. Die Bezeichnung geht auf eine frühe deutsche SciFi-Serie zurück, „Raumpatrouille Orion“, die Beiboote des gleichnamigen Raumschiffs hatten eine ähnliche Anmutung, ich nenne sie mal spitz-rund. Da mir rund-rund lieber gewesen wäre, eignet sich diese Anmutungsverschiebung zum Einstieg in eine kleine Ausführungskritik.

DruckverhältnisseEinfach ausgedrückt bilden sich an den Knoten Spitzen, dadurch dass sich die Holzleisten nach innen wölben. Das muss nicht zwangsläufig so sein, sie könnten sich genausogut nach außen wölben, die Druckverhältnisse in einem Dome lassen beides zu, da die Leisten nur Druck und Zug in Längsrichtung auszuhalten haben (meint: die Knoten drücken aufeinander zu oder voneinander weg). Ursprünglich sind die Leisten, die eine kleine Wölbungen aufwiesen, sogar so eingesetzt, dass sie nach außen wiesen. Zu den Ursachen für die „Umkehr“ fallen mir nur Dinge ein, die ich selbst nicht recht schlüssig finde. Gravitation und die eingespannten Seile jeweils in der Leistenmitte könnten damit zu tun haben. Oder dass die Farbschicht, die sich jeweils nur auf einer der vier Leistenseiten befindet – immer außen -, gemeinsam mit der Feuchtigkeit die Wölbung hervorruft. Zuverlässig verhindern ließe sich die Geschichte wohl nur, wenn man mittels weitere Seile von Knoten zu Knoten Vorspannung auf die Leisten gäbe, so dass sie die gewünschte Wölbung annähmen.

Auf die gleiche Ursache, nämlich die Druckverhältnisse, ist die gelegentlich auftretende Verformung der Knoten zurückzuführen. Weil ein Bild oft mehr erklärt als tausend Worte habe ich einen idealen Knoten mal gebaut und fotografiert. Die Scheibe verhindert, dass die Leiste zu weit nach außen kann und die Abschrägung an den Leistenenden erlaubt ein tieferes Einschieben in das Schlauchstück.

Verschobener Knoten

Verbesserter Knoten

Und letztlich bin ich auch nicht mit den Seilen zufrieden, die die Kuppel langfristig, dann nämlich wenn sie mit wildem Wein überwuchert sein wird, dichter machen soll. Mir hat die Farbe schon beim Einkaufen nicht gepasst und etwas dünner wäre auch nicht schlecht gewesen. Letztlich hat der Preis den Ausschlag gegeben, und das war der Fehler.