25285 & 25286 & 25287 – Klemmbausteine


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Aus Gründen, die sich nur denjenigen erschließen, die gerade an meinem realen Leben teilnehmen, muss ich hier kurz meine Klemmbausteinsammlung vorzeigen. Für alle anderen: ich werde darauf zurückkommen.

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Und zwar früher als erwartet, nämlich nur einen Tag später. Wie so oft, wenn eine Idee mal im Kopf rumbrummt, verselbständigt sie sich und plötzlich kommen Dinge ins Rollen.

Am wichtigsten heute vielleicht die Erinnerung an ein vor langer Zeit eingelagertes Brett, das tatsächlich genau die richtige Größe für den beabsichtigten Zweck erfüllt. Bedeutet: es ist alles da, um die Aktion mit den Klemmbausteinen zu beginnen. Obwohl, es ist sinnvoll, sich erst einmal einen Überblick  über die vorhandenen Klemmbausteine zu verschaffen. Sortieren ist angesagt.

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Okay, sortiert und ausgebreitet sieht das sehr viel weniger aus als in der Kiste. Aber, großer Vorteil und für den Beginn sehr wichtig, es gibt viele der 4X4/6/8/10er Platten.

Aber worum geht es eigentlich? Nun, ich habe da gemeinsam mit A. gestern beim Essen eine kleine Einrichtungsidee entwickelt, die es Wert ist, zumindest an einem Prototypen angeschaut zu werden. Ich wünsche mir oberhalb der Kücheninsel ein Ablagebrett, das an der Decke mit filigranen Stahlseilchen aufgehängt werden soll. Stellt mensch sich das einfach nur als schwebendes Brett vor, auf dem endlos viele Sachen stehen, ist eine Sache vorprogramiert: ich schiebe vom Herd aus, sagen wir, das Gewürzsalz zurück auf’s Regal und auf der gegenüberliegenden Seite fällt, sagen wir, das Kistchen mit den selten verwendeten Backzutaten heraus. Oder der Essig. Oder irgendwas, ist ja auch egal, irgendein Quatsch wird geschehen, wenn es nicht rund um den Rand des Bretts wenigstens einen kleinen Rand gibt, der mit etwas Widerstand signalisiert, dass mal wieder Platz geschaffen werden muss auf dem Brett.

Soweit die Aufgabenstellung, deren Lösung sich auf vielerlei Weise erledigen ließe. Nun hatten A. und ich im Gespräch schon meinen Wunsch gestreift, mehr Farbe in den Dome zu bringen. Von dort zu einem Rand aus bunten Klemmbausteinen ist es nicht weit. Wie das aussehen könnte, hatte ich recht schnell vor meinem inneren Auge, ebenso  wie die Steine mit dem Brett zu verbinden seien. Auch hier wieder verschiedenen vorstellbare Möglichkeiten. Und damit wir uns bei „Brett mit Klemmbausteinrand“ wenigstens annähernd das Gleiche vorstellen, habe ich heute abend mal ein Geschmacksmuster des Randes für die Schmalseite des Brettes zusammengesteckt. So also soll das ungefähr aussehen, aber auch an den langen Seiten.Das kann auf vielerlei Weise noch verspielter und bunter werden, es hängt ganz davon ab, welche Steine noch dazukommen. Und was mir während des Bauens so einfällt. Ich bin gespannt.

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Selbst auf die Gefahr hin, dass es hier etwas einseitig wird, gibt es ein weiteres Bild von den Fortschritten auf dem Weg zum „Schwebebrett mit Klemmbausteinrand“.

Ich habe alle 4×4/6/8/10-Platten verbaut, um zu schauen, wie weit ich mit ihnen komme. Nebenbei auch alle regulären 2×8/10-Riegel diverser Farben aufgebraucht, so dass jetzt nur noch eine Anzahl 2×4-Bausteine und Bauteile mit einem Drittel der regulären Höhe vorhanden sind. Ich werde weiterere Steine benötigen und Abhilfe ist von Freundin F. schon versprochen. Ich bin dankbar.

Der nächste Schritt wird sein, das Brett neu zu verleimen, ein winziges Stück in der Größe zu verändern, an drei Seiten eine Falz zu fräsen und letztlich es zu schleifen und zu ölen. Ich melde mich mit diesem Projekt wieder, wenn das getan ist. Aber morgen ist erstmal anderes dran.

25241 – Das Täschchen

Ein kleiner Nachschlag zum Tarot-Beitrag von vorgestern. Im Bild ist das Täschchen, in dem die selbstgezeichneten Karten aufbewahrt waren. Und das ist noch aus einem anderen Grund interessant, Ihr könnt es als Geschmacksmuster nehmen für die Art Taschen, die ich zwischen zwanzig und fünfundzwanzig gerne mit mir herumtrug. Wie die im Bild waren sie selbstgenäht, allerdings etwas größer (mindestens die Größe eines dicken Buches) und mit einem breiteren Band. Ansonsten passt alles, die Sichtseiten zeigten immer ein farblich zusammenpassendes Patchwork, sie hatten ein Innenfutter und der Rand war durch einen Stoffstreifen gefasst. Mir ist vollkommen unklar, warum diese kleine Tasche die einzige ist, die es durch die Zeit gepackt hat. Ich kann mir keine Umstände vorstellen (beziehungsweise erinnern) unter denen ich mich von einer dieser Taschen (ich erinnere zwei weitere und eine sehr ähnliche) getrennt hätte. Aber da sie nicht mehr da sind …

Nicht, dass ich sie heute noch tragen würde, aber damals …, sie passten supergut zu den langen Haaren und dem weiten, olivgrünen Hemd aus dem Armee-Shop, sehr hippie-stylish. Ich glaube, ich würde den jungen Mann von damals auch heute noch mögen. Nur ernstnehmen würde ich ihn nicht mehr.

25167 – Wabanti

Es kommt sehr selten vor, dass ich Brettspiele spiele. Ich bin nicht der Spieletyp. Als Hobbypsychologe vermute ich, dass ich mit Konkurrenzsituationen selbst in der gespielten Variante nur schwer umgehen kann. Wie-auch-immer, ein Brettspiel mochte und mag ich so sehr, dass ich mir Anfang der 90er Jahre ein eigenes Spielbrett dazu gestaltete, es über die Jahre immer mal wieder spielte und noch immer besitze. Heute ist es auch in den Dome eingezogen, als einziges einer kleinen Anzahl von selbstgestalteten Brettspielen.

So sieht es aus und ich mag es. Im Original bedient sich das Spiel aufgrund des wabenförmigen Spielbretts eines Bienen- und Honigmotivs, das mir paradoxerweise gleichermaßen offensichtlich und an den Haaren herbeigezogen erschien. Deswegen der eigene Ansatz.

Und falls Ihr das Spiel mit einem Bogen Packpapier, einer Handvoll Muttern und fünf Würfeln selbst ausprobieren möchtet – weil das Spiel nicht mehr hergestellt wird sind Eure DIY-Skills gefragt -, habe ich meinen Assistenten kurz die Spielregeln zusammenfassen lassen. Ende des Beitrags, für die Spielregeln hier 25167 – Wabanti weiterlesen

25131 bis 25133 – Und schon haben die Tage Struktur

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Heute Mittag die Parkettschleifmaschine zum Wochenende ausgeliehen. Die Arbeit ist nicht schwer, aber langwierig. Umso besser, dass ich das ganze Wochenende und einen Teil des Montagvormittags zur Verfügung habe. Danach werde ich nicht fertig sein, weil die Maschine es nicht erlaubt, bis in die Ecken zu schleifen. Dafür wird es einen weiteren Arbeitsgang mit einer anderen, noch zu besorgenden Maschine benötigen. Alles kein Ding, es geht voran.

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Den Boden geschliffen, ganztägig. Keine beonderen Vorkommnisse.

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Auch heute als einzige Tagesbeschäftigung geschliffen. Dabei bin ich besser vorangekommen, als ich ursprünglich erwartete. Nachdem ich einen Teil des Domes absaugte, sah das ziemlich gut aus. Ab drei war ich dann mit der Leihmaschine fertig und machte erste Versuche mit dem Bandschleifer. Der natürlich auch nicht bis in die Ecken kam, weil die Wände schräg sind. Aber dort wo ich senkrecht auf den Boden stoße, an der Fensterfront oder (siehe Bild) dem Türbereich, hat er gute Dienste geleistet, obwohl er mit sehr viel mehr Vorsicht zu benutzen ist. Es ist sehr leicht, sich damit Riefen oder Dellen in den Boden zu schleifen, die dann mit noch mehr Aufwand und dem Dreiecksschleifer wieder herauszuschleifen sind. Alles ausprobiert.