25340 – #hdnazt März 2026

Spoiler: #hdnazt wird nicht fortgesetzt. Zur Erinnerung, #HastDuNichtsAnderesZuTun sollte das fiktives Tagebuch eines Ödland-Bereisenden sein. Nun, die Idee hat mich nicht gehalten, ich breche ab. Aber einmal begonnen will ich wenigstens bis heute die Idee noch weiterführen.

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Stichwort „weiterführen“, schon in der ersten Version dieses Textes wird nichts weitergeführt, sondern ersteinmal eine andere Idee vorgestellt. Ich überfordere Euch und mich. Ab hier also der Ursprungstext. Ich lass‘ das jetzt so, da müssen wir gemeinsam durch.

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KI hilft mir beim Spielen, immer dann, wenn ich mal wieder irgendein Konzept nicht verstehe oder die Spieleentwickler sich irgendetwas seltsames ausgedacht haben, das nur in ihrer Welt intuitiv ist. Vermutlich muss ich mehr fragen als ein durchschnittlich begabter Zwölfjähriger. Am Ende habe ich einen Chat, der mehr unverbundene Faktoide enthält, als ich mir merken kann. Auf der Suche nach einer Ordnungsstruktur habe ich erstmal zusammengefasst, was ich weiß:

Fallout 4 ist ein Computerspiel, indem sich ein Charakter durch eine Welt bewegt, lernt und seine Fähigkeiten entwickelt, Feinde bekämpft, sich mit anderen verbündet und Gemeinschaften aufbaut.

Aus dieser Verallgemeinerung habe ich mir die Gliederung für eine Bedienungsanleitung – eigentlich eine Merkhilfe für all die Dinge, die ich mir nicht merken kann – erstellt. Auch dabei hat mir künstliche Intelligenz geholfen. In diesem (Schreib-)Moment ist das noch nur Gliederung, aber ich werde diese Gliederung langsam mit Inhalt füllen, gerne auch mit Hilfe von KI. Dort, und nur dort, wird es KI-Inhalte geben. Meint: Dieses Tagebuch wird zu hundert Prozent von mir geschrieben. Wo bliebe sonst der Spaß?

Die Gliederung:
Kann eigentlich raus, aber ich bin nicht wenig Stolz darauf. Im Hinterkopf höre ich den Schriftstellerfreund „Kill your Darlings!“ rufen, aber ich kann nicht. Am Lesefluss interessierten LeserInnen empfehle ich zu überspringen.
Fallout 4
ist ein Rollenspiel, Einordnung, Abbgrenzung von anderen Spieletypen
indem sich ein Charakter Charaktereigenschaften

und wie sie sich im Spielverlauf auswirken

durch eine Welt Lore

und die Fraktionen

bewegt, Spielsteuerung,

allgemein

und Baumodus

lernt und seine Fähigkeiten entwickelt, Levelsystem, Perks, Wackelpuppen, Kleidung
Feinde bekämpft, Gegner sind

feindliche Fraktionen,

mutierte Tiere

und andere Kreaturen.

Es gilt zu lernen, welche Gegner man mit welchen Waffen am Besten besiegt.

sich mit anderen verbündet Das Companionsystem

Welche Companions

Wie tauscht man sie aus.

Wie findet man sie wieder

Wie macht man sie froh oder unzufrieden.

und Gemeinschaften aufbaut. Spiel im Spiel, Aufbauspiel

daraus ergeben sich neue Aufgabenstellungen

Materialien sammeln

Konzept des gemeinsamen Lagers

das an verschiedenen Stationen

Material zu verschiedenen Zwecken ausgibt.

Welche gibt es und was leisten sie.

Und endlich seid Ihr dort angekommen, wo dieser Text, der vor einem Monat noch eine Textserie werden wollte, beginnt.

1. bis 7. Tag (vor einem Monat)

8.Tag

Der Plan funktioniert nicht, ein Mißverständnis, ich brauche Für den Aquaboy-Perk echte Ausdauer, keine Kleidung dafür. Wird also nichts mit tauchen. Schade. Stattdessen den Level-up-Punkt in Ausdauer investiert, auch schön.

Der Langeweile halber die Powerrüstung repariert, ist ja immer schön, wenn alles einsatzereit am Start ist.

Danach doch noch einmal in den Wald östlich von Sanctuary gegangen, dort eine interessante Waffe gefunden, die zu modden eine neue Mission bildet. Auf dem Rückweg durch Concorde gegangen, nebenbei ein paar Raider erledigt. Das Arbeitshaus ist uninteressant, aber es gibt sogenannten Bürgerzugänge in die Kanalisation. Dort ist einerseits viel Ungeziefer, auch an Mirelurks muss man vorbei, aber es lohnt sich. Am Ende des Weges gibt es eine weitere Ausgabe Tabu Tatoo und einen Stealthboy, ein Einweg-Gerät, das einen 30 Sekunden unsichtbar macht. Ein Arschretter sozusagen.

Genug Aufregung für’s Erste.

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In der zweiten Hälfte des Tages nur in Sanctuary die Gemeinde aufgebaut. Schlafplätze und Palisaden gebaut, für Wasser gesorgt und den Gemüseanbau angeleiert, alles wenig spannend und sehr zeitaufwändig. Aber auch einige Erkenntnisse gewonnen, kochen ist einfacher als man denkt, das Leben, also die Spielmechanik, nimmt einem sehr viel ab.

 

Tag 9

Meta: Die Gliederung für die Bedienungsanleitung erstellt.

Kurz die Powerrüstung vor dem Medford Memorial Hospital ausprobiert, davor zwei Mutanten getötet. Es lässt sich also relativ unbelästigt davor rumstehen. Die Mutanten drinnen sind mir noch zu hart.

Also schlage ich mich in meiner leichten Rüstung nach Diamond City durch. Treffe dort Piper, eine Reporterin und potentielle Companion, der ich erlaube sich mir anzuschließen. Dogmeat, den Schäferhund, schicke ich nach Sanctuary zurück.

In Diamond City kommt erstmals die Geschichte etwas in Fahrt. Bisher gibt es da nicht mehr, als dass ich Zeuge der Entführung meines Sohnes wurde und nun auf der Suche nach ihm bin.

Die Stadt lebt in Angst vor Synth, synthetischen Menschen, die manchmal zu gewaltätigen Fehlfunktionen neigen. Gebaut werden sie vom Institut, das sie auch fernsteuert und dem ganz allgemein nichts Gutes zugetraut wird. Unter anderem wird auch gerüchtet, dass das Institut regelmäßig Menschen entführt. Einer davon könnte mein Sohn sein.

Piper hält den Bürgermeister für einen Synth.

In der Stadt gibt es wenig zu holen, wenn man nicht stehlen will. Aber es ist eine Händlerstadt in der es vieles gibt, das nützlich sein könnte (vor allem bei Myrna, kleiner unauffälliger Laden). Ich muss in geeigneter Kleidung zurückkommen (->recherchieren). Außerdem gibt es im Sicherheitsbüro ein Terminal, für das ich bessere Hackerfähigkeiten benötige.

Nächste Schritte: Zurück zum Red Rocket, Piper und mich mit besseren Klamotten ausstatten, danach zu Hardware Town. Dort gibt es Raider und grüne Farbe, die ich in Diamond City gut verkaufen kann.

Tag 10

Goodneighbor einen ersten Besuch abgestattet, auch das ein Ort zum Handeln, in dem sich gut in leichten Klamotten rumlaufen lässt. Viel Gerede.

Weiter zur Park Street Station. Dort erstmal nur den Vorraum geklärt, heftig. Später auch den Bahnsteig, als nächstes geht es in die Tunnel.

Ab hier bleiben die Tage ungezählt und ich mache weiter, wie ich das gewohnt bin, nämlich so: <O>

Tag …, tja, keine Ahnung. es ist einfach zu viel los im Ödland, um das alles aufzuschreiben. Drei, vielleicht auch vier Tage ohne Aufzeichnungen mögen vergangen sein. Ich verfolge den mutmaßlichen Entführer meines Sohnes. Was mich in Ecken des Ödlands bringt, die ich lieber meiden würde.

Andererseits findet mensch in diesen Ecken auch das eine oder andere Schätzchen, so zum Beispiel eine zweite Powerrüstung. Von den Teilen kann mensch gar nicht genug haben.

Sanctuary, der Siedlung, in der meine Freunde wohnen, habe ich eine Wasserpumpe und einen Generator spendiert. Ohne das ich es wirklich will, muss ich ich mich dort mehr und mehr engagieren.

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Einen Abend damit verbracht, die Siedlung(en) auf Vordermann zu bringen. Jetzt könnte alles gut sein, aber ich bin sehr sicher, dass ich einige Zusammenhänge noch nicht verstehe.

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Habe mich etwas umgehört und jetzt weiß ich, wo eine wirklich gute Waffe zum Verkauf liegt. Kostet mehr Kronkorken als ich habe, aber das könnte auch eine gute Gelegenheit sein, einfach jedes Stück Rüstung, alle Kleidung und sämtliche Waffen, die ich nicht benutze, zu Geld zu machen. Außerdem musste ich drei wertvolle Fussionskerne bezahlen, um überhaupt in den Laden zu kommen. Im Rückblick betrachtet die reine Abzocke.

Überhaupt sind Waffen gerade mein Thema, in Quincy gibt es diesbezüglich was zu finden, aber das ist rappelvoll mit Ghulen, Gunnern und einem unkaputtbaren Boss. Um da was auszurichten muss ich erstmal groß werden.

<O>

Viele, viele Tage später. Das Leben im Ödland ist zu aufregend um im Tagebuch festgehalten zu werden. Wie soll der gemeine Ödländer Zeit zum Schreiben finden, wenn er sich ständig gegen Feinde verteidigen oder neue Freundschaften schließen muss. Und die vielen Quests, ständig gibt es was zu tun. Ich erwähnte es bereits.

Kurz, ich beende das Tagebuch und lasse es im Red Rocket, um es ständig unbenutzt mit mir herumzutragen hat es einfach zu viel Gewicht. Dennoch gibt zum Abschluss eine interessante Entwicklung zu beschreiben: Ich beginne mich für den Aufbau der Gemeinschaft zu erwärmen und habe immer mehr Spass daran, meine Siedlungsgenossen zu versorgen und auszustatten, sei es mit Klamotten oder Waffen. Selten zuvor habe ich überlegt, was ich wem schenke, plötzlich überlege ich, was denn zu wem passen könnte.

Alle haben viel Freude am von mir gesponserten Schießstand. Ich bin unsicher, ob der eher dürftige Zustand der Pflanzen damit zusammenhängt. Erinnerungen wurden ausgesprochen!

Auch interessant ist das Verhältnis zu den jeweiligen Begleitern, von Piper habe ich schon berichtet. Unsere Verbundenheit hat schließlich ein sehr hohes Level erreicht und mir ein mehr an Erfahrungen und Redegewandtheit gebracht. Ganz abgesehen davon, dass sie auch im Kampf unglaublich was drauf hatte. Mittlerweile ist sie in ihre Redaktion in Diamond City zurückgekehrt. Es ist ein gutes Gefühl, sie dort zu wissen und sich darauf verlassen zu können, dass sie jederzeit ansprechbar und für eine neue Schlacht zu haben wäre.

Abgelöst wurde sie von Nick, mit dem ich ebenfalls eine Zeit durchs Ödland zog. Als Synth (stellt Euch einen Synth grob als Roboter vor, der mit seinem organischen Überzug und den übertragenen Eigenschaften eines Menschen nicht von einem „echten“ Menschen zu unterscheiden ist) hatte er als Begleiter in den stark verstrahlten Gebieten des Südens große Vorteile. Strahlung macht ihm nichts aus.

Während unserer gemeinsamen Zeit konnte und musste ich auch ihm helfen, eine alte Geschichte abzuschließen, etwas, aus dem wir beide Gewinn zogen. Als auch er wieder nach Diamond City zurückkehrte, spürte ich erstmals so etwas wie Bedauern, wieder alleine unterwegs zu sein.

Um die Lücke zu füllen habe ich kurzzeitig auch meinen alten Haushaltsroboter Codsworth mitgenommen. Aber es war nicht dasselbe, zum Einen ist es ein Haushaltsroboter, der von Haus aus wenig zum Kämpfen ausgestattet ist, er bräuchte jede Menge für mich schwierig zu bewältigende Modifikationen; zum anderen ist er aber einfach nicht menschlich, zu begrenzt in seiner Kommunikation und nichts, womit ich warm werden konnte.

Also doch wieder Meat Dog, der Schäferhund, der mir bei der Red Rocket Station zulief und seitdem in der von mir betreuten Siedlung wohnt. Er ist für einen Ausflug immer dankbar und mittlerweile hat er gelernt, Gegner niederzureißen und festzuhalten, was mir schon mehrfach den Arsch gerettet hat. Und für einige Zeit war der Hund das Menschlichste, was ich als Begleiter finden konnte.

Gestern Abend habe ich Deacon kennengelernt, der mich bei einer seiner Aufgaben um Hilfe bat. Das wird wieder eine andere Art von Beziehung werden, von all meinen Begleitern ist er mir bisher am ähnlichsten. Keine Ahnung, ob das gut geht.

<O>

Und damit schließe ich das Tagebuch und packe es in die Nuka-Cola-Kiste mit all den schönen Dingen, die ich im Ödland gefunden habe und die ich irgendwann, irgendwo, auch einmal aufstellen werde.

 

 

25313 – Meet Piper

Heute kann ich ein Thema aufnehmen, über das ich schon lange einmal sprechen wollte, Null- beziehungsweise Positivsummenspiele. Obwohl „Spiel “ im Namen vorkommt haben die einen mathematischen Hintergrund und sind im wahren Leben durchaus eine ernste Sache.

Ich will hier weder zu ernst werden, noch zu reale Bezüge herstellen, weswegen ich euch Piper vorstellen möchte. Piper ist nicht real, sie lebt im Ödland und hat sich mir dort in meinem unermüdlichen Kampf für das Gute angeschlossen. Sie bleibt in meiner Nähe und wenn ich mal wieder in eine Ballerei gerate ballert sie an meiner Seite mit. Es ist immer schön, gemeinsame Interessen zu haben.

Zu Beginn unserer Beziehung – die, das nur nebenbei, gänzlich frei von romantischen Anteilen ist – war sie für unser gemeinsames Hobby schlecht ausgestattet. also habe ich ihr meine zweitbeste Schutzkleidung und eine meiner dicksten Wummen gegeben. Zeigt sich bei erster Gelegenheit, dass sie sehr viel ökonomischer damit umgeht als ich. Sie hört auf zu schießen, wenn der Gegner tot ist, während ich oft triggerhappy weiter Munition verballere, weil ich in der Hitze des Gefechts nichts mitbekomme.

Wir geraten also in eine schwierige Situation, die Dank ihrer tatkräftigen Hilfe unerwartet schnell beendet ist. Gewohnheitsmäßig nehmen wir mit, was mitzunehmen ist und verticken das Zeug bei der nächsten Händlerin. Zeigt sich, die hat in ihrem Lager genau die Schutzkleidung (naja, sogar mit einem schickeren Aufdruck), die ich an Piper abgegeben habe. Am Ende des Tages stehe ich also mit einer superguten Montur mehr da, als ich zu Beginn  hatte. Und habe jede Menge Zeit und Aufwand gespart. Ich könnte zufriedener nicht sein.

Hätte ich Piper fragen können, ob sie weiß, was ein Nullsummenspiel ist, hätte sie vermutlich „nein“ geantwortet und sich dann verhalten, als ob sie es wüßte (und stattdessen Win-Win gespielt! Dank an Jule, die mich in den Kommentaren darauf hingewiesen hat, dass ich an dieser Stelle leicht mißzuverstehen bin.). Im wahren Leben ist das oft genau anders herum, deswegen hier mein Anliegen, mal die Begriffe zu klären.

Als Nullsummenspiel bezeichne ich – in Übereinstimmung mit mathematisch deutlich begabteren Spieltheoretikern – jede Situation, in der mein Gewinn dein Verlust ist. Oder umgekehrt. Nullsummenspiel heißt das, weil die Summe aller Verluste und Gewinne der Beteiligten immer Null ist. Wenn ich den Schutzanzug an Piper abgebe, habe ich einen weniger und sie einen mehr. Mathematisch ausgedrückt: (-1)+(+1)=0. Erinnert Ihr Euch, die Sache mit den ungleichen Vorzeichen, die immer Minus ergeben? Egal, wenn mein Gewinn gleich Deinem Verlust ist, kommt da immer Null raus. Und das will niemand.

Nullsummenspiele in Partnerschaften sind Beziehungsgift. Wo der eine sich durchsetzt, hat die andere verloren. Wenn ihre Bedürfnisse zu Lasten seiner gehen, ist das Ende vorprogrammiert. Wo freie Zeit gegen gemeinsame Zeit aufgerechnet wird, ist Nullsummendenken im Spiel. Bei der Frage, ob es im Urlaub ans Meer oder in die Berge gehen soll, sind wir bei einem Nullsummenspiel und meinen Eltern. Schlechtes Beispiel, die waren nämlich umständehalber bis zu ihrem Lebensende zusammen. Aber mit Piper wäre das nicht zu machen.

Was wir also wollen ist das Positivsummenspiel, jede und jeder soll gewinnen, Win-Win ist das Ziel. Vorläufig aber stecken wir fest, selbst wenn wir den Zeit- Bedürfnis- oder Durchsetzungskuchen sauber halbe-halbe aufteilen, vermeiden wir nur Verlust oder Gewinn, sind also immer noch im gleichen Nullsummenspiel, der gleichen Denke, der gleichen Geisteshaltung. Gewonnen hat da noch niemand, nicht einer, zwei schon gar nicht. Zugleich auch nicht verloren, mensch kann so leben. Wenn das zuwenig ist, hilft nur eines, die Situation zu verlassen. Denn eines sollte deutlich geworden sein, innerhalb des Spiels ist der beste Zug, es nicht zu spielen. Zu spielen bedeutet Gewinn und Verlust zu erleben.

Wie also die Nullsummendenke verlassen und zur Win-Win-Denke kommen, (-1)+(+1)=0 lässt sich ja nicht zu (+1)+(+1=(+2) umstellen. Es ist offensichtlich: wir müssen etwas hinzufügen. Die Nicht-mathematische Welt hat für dieses Etwas verschiedene Namen, nicht zuletzt, weil es eher Etwase sind, also bei näherer Betrachtung verschiedene Dinge, die da hinzukommen. Um nur ein paar davon zu nennen: Kooperation (vor Konkurrenz), Vertrauen(svorschuss), Kommunikation (die sich nicht in die Position verrennt, sondern das dahinterliegende Interesse erkennen und befriedigen will), Synergien, langfristiges Denken.

Kurz: das Positivsummendenken geht davon aus, das die Summe des Ganzen (z.B. eines Paares) größer ist, als die Summe seiner Teile. Anders ausgedrückt: die Kombination der Talente einen höheren Wert schafft, als wenn beide für sich allein mit ihren begrenzten Ressourcen kämpfen. Durch diese gemeinsame Wertschöpfung kann es auch gelingen, von einem Mangeldenken weg- und zu einem Fülledenken hinzukommen.

Stichwort „hinzukommen“, wie mensch seine Nullsummen-Geisteshaltung gegen eine Positivsummen-Denke austauscht, ist ein größeres Faß, dass heute nicht aufgemacht wird. Ich vermute, Ihr habt genug zum Nachdenken und -recherchieren, falls Euch das Thema irgendwie anspricht.

Was Piper und mich betrifft, wir ballern weiter.

 

25312 – #hdnazt Februar 2026

Jeden Fünften gibt es hier #wmdsdgt, jeden Zwölten #12von12 und am Monatsende den Rückblick, #widgtsm. Der Mensch braucht Struktur.

Der Fünfte, der Zwölfte, was liegt näher, als am Neunzehnten etwas zu starten, von dem ich mir erhoffe, dass es regelmäßig erscheinen könnte. Ladies and Gentleman, ich präsentiere: #hdnazt, hast du nichts anderes zu tun?

Um die Frage zu beantworten, doch! Aber …

Mein erneuter Einstieg in Fallout 4 hat als Nebenprodukt ein „Fallout-Tagebuch“ hervorgebracht, das sich in Teilen liest wie das, was auch sonst hier so steht, nur interessanter und aufregender, trotzdem gelegentlich auch langweiliger. Die Gewaltspitzen habe ich bis jetzt aus meinem Vorrat an Euphemismen kaschieren können, obwohl eine etwas unverblümtere Ausdrucksweise vieles einfacher machen würde, z.B. „Raider wegballert!“, manchmal ist genau das der treffende Ausdruck.

Begonnen habe ich die Einträge, weil ich von meinen ersten Spielversuchen weiß, dass es manchmal schwierig ist, den Überblick über den eigenen Lebensweg zu behalten, es geschieht so viel, manches nur zufällig, anderes geht vergessen (im Spiel, geh‘ mir weg mit schiefen Lebensweg-Metaphern …, obwohl …).

Meine Stammleser wird das mit einer einzigen Ausnahme nicht abholen, hier das virtuelle Tagebuch eines nicht einmal von mir geschaffenen fiktiven Charakters zu finden. Andererseits, wer hier Stammleser ist, hat schon Schlimmeres lesen müssen oder wollen.

Wenn Ihr vor nichts zurückschreckt, dann dürft Ihr hier 25312 – #hdnazt Februar 2026 weiterlesen