„Mein Wagen, also der …“

1997 sind G&M gemeinsam in einen LKW gezogen und ich habe M’s Wagen und G’s Fahrgestell übernommen. Bis ’98 war auf dem Fahrgestell ein Wagen gewachsen, der zu 95 % aus wiederverwerteten Materialien bestand, in meinem Sprachgebrauch der „Experimentalwagen“. M’s ehemalige Hütte ist bei mir der „Kinderwagen“ weil ich ihn als Übernachtungsmöglichkeit für meine Kinder ausbaute. Meinen ersten Wagen nenne ich in der Regel den „blauen Wagen“.

3 Wagen

Jetzt, da wir die Termini geklärt haben, von links nach rechts: Experimentalwagen, Kinderwagen und blauer Wagen.

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Schlangenzahl 15, eine feste Adresse

Irgendwann Anfang August 93 zogen wir zur Schlangenzahl um. Auf dem unbebauten Universitätsgelände befand sich vorher der Giessener Straßenstrich, kein Wunder, dass die meisten – ohnehin weit entfernten – Nachbarn unseren „Einzug“ nicht als schwierig empfanden. Der damalige Uni-Präsident gab schon im ersten Telefongespräch, das ich mit ihm führte, um uns „anzumelden“, zu verstehen, dass er gegen unser „illegales Parken“ nichts unternehmen würde. Die nächsten Jahre lebten wir ohne jeden Vertreibungsdruck.

Von außen betrachtet sehen Wagendörfer oft sehr unzugänglich aus.
Der bunte Wagen in der Mitte ist meiner, für den ersten Anstrich die Farbreste aufgebraucht.
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