So oder ähnlich …

… stelle ich mir die Verlegung und Dokumentation einer Leitung zu einem Wagen hin vor. Schnurgerade (das könnte man mit Hilfe einer Schnur hinbekommen) mit einem markanten Ausgangs- und Endpunkt. Ausgangspunkt ist der Durchlass in der Turmmauer, Endpunkt die selbstgegossene Gehwegplatte im Bildvordergrund, die an dieser Stelle liegenbleiben wird. Unter der Platte biegt die Leitung rechtwinklig ab und läuft in der direkten Verlängerung der Seitenwand auf den grünen Wagen zu.

Bild Zeigt den LeitungsverlaufUnd ja, dieser Beitrag hat appellativen Charakter. Wie oft haben wir uns schon gefragt, wo dieser oder jener wohl die Leitung verbuddelt hat, gelegentlich haben wir auch schon eine gefunden, ohne sie gesucht zu haben. Im dümmsten Fall mit dem Spaten.

Und nein, ihr könnt Euch den Leitungsverlauf nicht merken – nicht 10 Jahre, vermutlich nicht einmal eines, einige kaum 3 Monate -, aufschreiben oder fotografieren und dann auch auffindbar ablegen (für alle!) ist hier die Methode der Wahl. Ihr könntet Eure Stromdoku zum Beispiel mir geben, dann packe ich sie in den Blog unter dem Tag „stromdoku“. Einfach genug!

Und weil ich gerade dabei bin ungebeten gute Ratschläge zu verteilen: Wenn ihr die Leitung noch irgendwie schützt, ist das auch nicht verkehrt. Dazu eignet sich ziemlich viel, ich habe alte Staubsaugerrohre und – schläuche, Waschmaschinenzuleitungen und die ausgedienten Gestellrohre eines Pavillon benutzt. Sicher lässt sich da in unseren verschiedenen „Wertstoffräumen“ noch das eine oder andere finden.

Auf zur Mahnwache

ausgestrahlt

Fukushima ist überall – Atomausstieg jetzt!

Montag, 21. März, 18 Uhr: Bundesweite Mahnwachen

In großer Betroffenheit über den Atomunfall in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, rufen wir auf zu Mahnwachen am kommenden Montag, 21. März, von 18 bis 18.30 Uhr. Wir dulden keine Moratorien und Beschwichtigungen, jetzt müssen sofort Konsequenzen gezogen werden und AKWs endgültig vom Netz gehen!

Heute, 18.00 Uhr, Berliner Platz

Stromdoku, Teil 3, Vorschau

Erster Teil, die Basics
Zweiter Teil, der neue Sicherungskasten
Dritter Teil, Vorschau

Vieles ist also besser geworden, nur gilt das leider nicht für alle gleichermaßen. Die Bewohner des Westufers und der Besucherplatte hängen mit ihrer Stromversorgung noch immer am G-Raum. Das soll sich spätestens im nächsten Jahr ändern. Wer das Bild des neuen Sicherungskastens aufmerksam studiert hat, wird bemerkt haben, dass dort schon die Vorsicherungen für einen weiteren Verteilerkasten im Steinhaus installiert sind. Dort wird es dann analog zu der CEE-Buchsen-Verteilung für die Wagen auf der Westseite des Geländes eine Installation für die Ostseite geben. Klare Sache, dass dann auch jeder Raum des Steinhauses getrennt mit Licht- und Steckdosenstrom versorgt wird, der G-Raum zuerst und der ehemalige Kesselraum vermutlich mehrfach (weil er so groß ist und so viele zukünftige Nutzungen denkbar sind).

Wo im G-Raum der Strom herkommt

Die Aufteilung in Licht- und Steckdosenkreis ist im G-Raum schon vorbereitet. Das im Bild untere Kabel verbindet zur Zeit die beiden Stromkreise und versorgt den Lichtkreis aus dem Steckdosenkreis. Das kommt dann raus, ebenso wie das im Bild obere Kabel, das den G-Raum zur Zeit mit Strom versorgt. Eine interessante Weiternutzung für dieses Kabel könnten versenkte Außensteckdosen beim Grill- und Fetenplatz sein.

Woran jeder arbeiten kann, der das für eine vernünftige Idee hält, ist die Außenbeleuchtung des Gebäudes bzw. des Weges davor. Eine eigens abgesicherte Abzweigdose ist oberhalb des alten Sicherungskasten angebracht.

Stromdoku, Teil 2, der neue Sicherungskasten

Erster Teil, die Basics
Zweiter Teil, der neue Sicherungskasten
Dritter Teil, Vorschau

Ein Text für einen sehr eingeschränkten Leserkreis, meine Mitbewohner.

Für die meisten von uns wird sich mit dem neuen Sicherungskasten nicht viel ändern. Es gibt keine aufregenden, neuen Funktionen und alles, was vorher ging, geht immer noch. Nur sicherer und belastbarer ist jetzt alles. Da achtet man heutzutage wieder drauf. Auch ohne Praxistest wage ich vorauszusagen: Gleichzeitig zwei Waschmaschinen, ein Wäschetrockner und der Wasserkocher sind jetzt kein Problem mehr. Ich lege sogar noch einen Staubsauger obendrauf und wer will darf währenddessen die Tischkreissäge benutzen.

Zugegeben, vielleicht habe ich mich jetzt ein kleines bisschen wegtragen lassen. Denn natürlich gibt es eine Einschränkung (die gibt es immer, wenn es zu gut klingt): ihr dürft das nicht alles in einem Raum anschließen. Aber wenn ihr das Zeug dort stehen lasst, wo es jetzt steht, dürfte es keine Probleme geben. Kann man ja auch nachrechnen (oder einfach glauben), in jedem Raum, der mit 16 Ampere abgesichert ist – und davon haben wir jetzt zwölf – könnt ihr Verbraucher mit einer Gesamt-Stromabnahme von 3,68 Kilowatt anschließen. OK, ein Wäschetrockner hat schon mal 3 kW und auch die Waschmaschine ist mit 2 kW dabei, also immer schön auf die Schildchen gucken, was die Teile so an Strom ziehen, und dann clever verteilen. Muss man euch ja nicht sagen, clever könnt ihr gut.

Der Sicherungskasten

Soweit das Gebäude mit den Gemeinschaftsanlagen. Für die Verstromung der Wagen gibt es nun acht mal die Möglichkeit, sich mittels eines CEE-Steckers (P+N+PE, 6h) den Strom direkt über eine eigene Sicherung aus dem Verteiler zu ziehen. Den Vorteil wissen all diejenigen zu schätzen, die bis dahin mit Nachbarn hinter einer gemeinsamen Sicherung saßen, denen es bei Regen immer in die Steckdose tropft.