25161 – Mal wieder im Stadttheater

Kleist im Stadttheater: Prinz Friedrich von Homburg.

Sehr widersprüchliche Eindrücke, im ersten Teil einmal fast eingeschlafen und zwischendrin überlegt, ob ich in der Pause gehe. Dann einiger überzeugenden Szenen wegen geblieben und gegen Ende froh darüber, letztlich sogar richtig zufrieden damit, das Stück gesehen zu haben.

Könnte ich alles begründen, aber ich bin müde und muss morgen früh raus. Deswegen reiche ich Euch an Markus von der Literaturlounge weiter, der kann zwar meine Ausfälle nicht begründen, beschreibt aber gewohnt umgangssprachlich (das ist, was ich an seinen Besprechungen mag), warum er gerne blieb und das Stück mochte.

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Helen, langjährige Gefährtin und Mutter gemeinsamer Kinder, wäre heute 65 geworden. Vielleicht hat der Tag auch deswegen einen trau(er)igen Unterzug.

25159 – Heute besteht der Teufel auf Brot

Entwurf für die Doppelseite eines Copy-Druckdings, das wir heute als Perzine (Personal Zine) bezeichnen würden. Wurde nie fertiggestellt, gut so, wäre mir im nachhinein vermutlich nur unangenehm.


Wir waren damals™ – der Entwurf ist von 1981 – jung, dumm, unempathisch und geil. Alles sehr unfreie Zustände. Wir spürten das und wollten nicht so sein.

25158 – Lost

Meine erste Idee war, den Beitrag – einzig mit diesem Bild –  „Lost im Tedi“ zu überschreiben und es dabei zu belassen.

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Konnte ich dann doch nicht. Dieses Teil ist aus so vielen Gründen gut und gleichzeitig schlecht, eher aber schlecht und gleichzeitig gut zu finden, dass ich gar nicht erst beginne, das aufzudrösseln.

Ein Gedanke dazu scheint mir aber anmerkenswert, einen kurzen Moment hatte ich den Impuls, mir das Teil in den Garten zu stellen. Das wäre ein wenig selbstironisch und gleichzeitg auch bespiegelnderweise an die anderen meditierenden Gartenzwerge um mich herum gerichtet. Plus ganz viel mehr, wozu mensch mich aber besser kennen müsste. Mithin würde niemand in meinem Umfeld den Humor (oder den damit verbundenen Kommentar) verstehen, nichtmal den ersten, eher allgemeinen Teil.

Und darüber kam ich mir etwas verlassen vor, eben „lost“.

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Ach ja, und nur zur Sicherheit erwähnt: Das Teil steht in keiner der mir bekannten Parallelwelten außerhalb eines Gedankenexperiments wirklich-wirklich in meinem Garten. Niemals nicht.