Heute ist die linke Kammerwand „fertig“ geworden und damit ist ein Meilenstein erreicht, der größer kaum sein könnte. Mit dieser Kammer ist der letzte Stauraum erstellt, es kann nun ans Einräumen gehen. Denn – auch wenn ich nun schon über fünf Monate im Dome wohne – noch immer sind die Vitrine, die Kommode, die Apotherkerschränke, selbst der Küchenschrank noch nicht eingeräumt. Es gibt vorsichtige Anfänge, dort, wo es eindeutig ist. Oder dort, wo es für den Alltagsvollzug unabdingbar ist. Aber zu drei Viertel sind die Schränke und Stauräume noch leer.
Was ein beachtenswerter Fakt ist, denn es bedeutet, dass ich alles, was nun in die Schränke kommen wird, für einen beachtlichen Zeitraum nicht für mein tägliches Leben und nicht für meine Zufriedenheit gebraucht habe. Meint mehr als die Hälfte der Dinge, die ich besitze (oder besitzen werde, nach dem Einräumen) sind Vorräte oder anderes Zeug, das auf die Gelegenheit wartet, benutzt zu werden.
Und natürlich all die Dinge mit „emotionalem Wert“, ich bin eine Schlange, die ihre alten Häute sammelt. Keine Frage, ich werde das fortsetzen, mit Glück und Bemühung wird es gelingen, den Umfang der Dinge zu reduzieren.
Die Vorbereitungen für „das große Einräumen“ werden noch einige Tage in Anspruch nehmen. Ersteinmal will aufgeräumt werden und auch die erste Grundreinigung ist dran (mit Fenster putzen und Staub wischen und ganz viel anderen sauberkeitsbezogenen Tätigkeiten, die mir im Alltagsvollzug niemals einfallen), nennen wir es Frühjahrsputz.
So ist das mit den Meilensteinen, kurz drauf sitzen und rasten, schon das nächste Stück Wegstrecke im Kopf, und weiter geht’s.

Diese Lampen find ich, sowohl vom Design her als auch in der Zusammenstellung, wirklich hübsch.