Fundstück beim Aufräumen meines „Schreibtisches“

Auf meinem Schreibtisch, also dem Tisch auf dem ich schreibe, strengenommen tippe, strengenommen auch kein Tisch, fand sich beim Aufräumen ein Zettel mit folgendem Spruch:

„Sei immer freundlich zu Menschen,
die an deine Zahnbürste kommen.“

Equalizer 2

 

Anscheinend ein Filmzitat. Leider habe ich in der Zwischenzeit, also der Zeit zwischen dem Aufschreiben und heute, vergessen, was ich mir damit sagen wollte. Oder Euch.

 

Nur nebenbei, vorne rechts im Bild seht Ihr mein heutiges Tage- und Nachtwerk: eine immense Anzahl an abgearbeiteten Merkzetteln, deren Inhalt nun zu dem Ort gefunden hat, an den er gehört, z.B. den Kontakten, der Notiz-App, der Passwort-App, dem Einkaufszettel, dem neuorganisierten Pinboard, der Downloadliste oder den Youtube-Abos.

Wer Andy Goldsworthy mag …

,,, könnte auch Jon Foreman mögen.

Hi everyone! today I’m posting a bunch of my favourites from the last couple of years. I’d like to ask for every and any person who see’s this post to share it as far and wide as possible. Share it with your pages, share it with friends across seas and borders, share it with people you love, share it with people you hate, share it with all those random people you have added for no apparent reason, share it with teachers and pupils, share it with your nan’s best mates dog.

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www.sculpttheworld.smugmug.com (den Bildern auf der Startseite sind jeweils Galerien/Kategorien unterlegt, jedes Einzelne einen Klick wert)

Oder sonstwo.

Repariert!

Manchmal brauche ich sehr wenig um zufrieden zu sein. Zum Beispiel eine gelungene Bohrmaschinenreparatur. Das Teil war vor Jahren auf Wegen, die ich nicht mehr erinnere, zu mir gekommen. Vermutlich damals schon defekt. Was nicht unbedingt gleich auffällig geworden sein muss, das Maschinchen lief oder lief nicht in Abhängigkeit davon, wie man sie hielt. Heute also war der Tag, an dem ich mir sagte, dass ich am Abend entweder eine Bohrmaschine mehr oder eine weniger hätte.

Ich mag das, kaputte Dinge aufschrauben in der vagen Hoffnung, sie funktionsfähig wieder zuzuschrauben. Zwischen aufschrauben und zuschrauben liegt ein Lernfeld, das selbst im Falle eines Misserfolgs meistens Früchte trägt. Heute zum Beispiel ist mir das erste Mal klargeworden, wie der Schlagbohrmechanismus funktioniert. Einfach nur, weil ich ihn gesehen habe. Ich halte das für einen Gewinn, auch wenn ich nicht weiss, wann mir dieses Wissen das nächste Mal nutzt. Oder ob überhaupt noch einmal.

Heute habe ich gleich mehrmals auf- und wieder zugeschraubt. Im Koffer lagen Schleifkohlen zum Ersatz. Ich nahm das als Hinweis, die Sichtprüfung zeigte zweierlei: gute Schleifkohlen und ein defektes Gehäuse dafür auf einer Seite. Etwas Pappe und Klebeband brachten das in Ordnung. Womit ich den Gesamtzustand des Patienten verbessert, ihm aber nicht zu seiner Genesung verholfen hatte.

In einem zweiten Versuch überbrückte ich den Schalter, um ihn als Fehlerursache auszuschliessen. Was gelang und fast schon ein bisschen schade ist, weil eine Bohrmaschine mit einem improvisierten An- und Ausschalter bestimmt sehr eigen ausgesehen hätte.

Drittens dann der Austausch des Stromkabels. Brachte den Erfolg, ist aber irgendwie langweilig. Im Rückblick habe ich mich in meiner Fehlersuche vom Schwierigen zum Einfachen hingearbeitet. Gute Geschichten gehen anders,

Gute Blogeinträge auch …, obwohl, wisst Ihr, im verblogt-wahren Leben ist langweilig vielleich ganz okay, Hauptsache es endet happy.

Berlin, Anfang 2020

Aus Gründen, die hier nicht erläutert werden, war ich nochmals für einige Tage in Berlin. „Nochmals“, weil ich  erst zwischen den Jahren für kurze Zeit dort war. Mein Kulturprogramm diesmal:

10.1.2020
Gedenkstätte Berliner Mauer, das dazugehörende Dokumentationszentrum …

… und die U-Bahnstation Bernauer Straße, in der es eine Fotodokumentation über die sogenannten „Geisterbahnhöfe“ gibt, also jene U-Bahnhöfe des Berliner Netzes, die nach Ostberlin  oder unter Ostberlin hindurch fuhren.

11.1.2020
Dali – Die Ausstellung am Potsdamer Platz. Berlin hat sich eine Dali-Dauerausstellung geleistet. Und weil ich seit bestimmt 35 Jahren einen Dali-Bildband im Regal stehen habe, dachte ich, es sei Zeit, mir einmal einige Orginale anzuschauen. Das war schön und auch gut, weil die Ausstellung viel bietet (unter anderem eine Video-Ecke, wo Destino, der im Bild verlinkte Dali-Disney-Film, gesehen werden kann), und enttäuschend, weil ihr etwas fehlt, nämlich eines, wenigstens eines, der Ölbilder.

Und weil es ohnehin auf meiner To-see-Liste stand und direkt neben der Dali-Ausstellung lag habe ich mir anschließend noch das Spionagemuseum gegeben.

Gute Entscheidung! Nach der Hochkultur etwas zum Schlendern, Entdecken und Spass haben. Wobei bei mir der Spass überwiegend darin bestand, anderen beim Spasshaben zuzuschauen. Das Museum bietet viel für Kinder, es darf angefasst und mitgemacht werde. Parallell zu mir erforschte ein geführter Kindergeburtstag lebhaft die Ausstellung. Zum Schluss haben die sogar einen Agentenpass und eine Geschenktüte bekommen. Ich war nur ein bischen neidisch.

Und massenweise Zeug für die Sammlung nutzlosen Wissens.

12.1.2020
Ein Spaziergang zum Flakturm Humboldthain. Einfach ein Spaziergang. Grün und Himmel. Flaktürme kann man haben, muss man aber nicht. Leider war es ein Sonntag, sonst wäre ich bestimmt noch in der nahegelegenen Mall (ihr wisst schon, das, was wir früher Einkaufszentrum genannt haben) rumspaziert.

Und ebenfalls in der Nähe die Berliner Unterwelten e.V., mal vormerken für nächstes Mal.

Berlin, zwischen den Jahren

28.12.2019, Samstag
Küchenzeile montiert und eingeweiht

29.12.2019, Sonntag
Berlinische Galerie: original bauhaus

Arthur Segal, Helgoland (1923)

30.12.2019, Montag
Regale und Reparaturen

Ein insgesamt guter Aufenthalt mit dem Schwerpunkt auf Küchenmontage. Das knapp ausgefallene Kulturprogramm konnte ich unerwartet 10 Tage später nachholen.