WMDEDGT – März 2023

So langsam stellt sich wieder Normalität ein, wenn auch etwas stotternd. Wie der Rest der Welt sehne auch ich mich dem Frühling entgegen. Tageweise bereite ich den Garten oder die nächsten Schritte im Dome vor. Nur um dann doch wieder ausgedehnte Phasen der Inaktivität anzuschließen. Erprobte und gesunde Routinen müssen erst mühsam wiederbelebt werden. Dennoch, die guten Tage überwiegen!

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Duolingo „durchgespielt“ – nicht

Seit dem Barcelona-Besuch lerne ich auf Duolingo täglich +/- fünf Minuten Spanisch. Das sind viel mehr als die hier gezeigten 1111 Tage, aber zwischendrin habe ich einmal meinen damals schon beachtlichen Streak verloren.Vor wenigen Tagen habe ich aufgehört, ohne den Kurs beendet – das Spiel durchgespielt – zu haben. Das ist umso ärgerlicher, da ich nicht mehr lange gebraucht hätte, genaugenommen ([22×8]-4=) 172 Tage, ein Klacks. Dass es an der Motivation nicht scheiterte, müsst Ihr mir einfach mal glauben.Woran es scheiterte war mein Wunsch und Wille, den Kurs umsonst durchzuspielen. Im Bild oben links der blaue Balken zeigt 60 Gems, das sind 40 zu wenig um die nächste Übung freizuschalten („Steig ein Level auf“, im Bild unten rechts). Für diesen einen Tag, weitere hundert für jeden weiteren Tag (1200 für 4,99 €), oder eben ein Abo (zwischen 7,49€ und 13,99€ im Monat je nach Laufzeit). Das sind über den dicksten aller Daumen 50 Cent pro Tag, der Spass könnte den Preis wert sein, wenn man engagiert wäre. Was ich nicht bin. Ich bin gelangweilt und auf der Suche nach intelligenter Unterhaltung. Sinnfrei und anstrengungslos eine Sprache lernen passt da gut. Aber eben nicht für Geld, es soll umsonst sein, das gehört mit zum Spiel. Und deswegen habe ich aufgehört.

Duolingo hat also einen Werbungsgucker verloren und ich einen winzigen Teil meiner ohnehin kaum vorhandenen Tagesstruktur, eine klasische Loose-Loose-Situation. Dennoch kein Anlass für irgendwelches Drama, vermutlich ist der Verlust für beide Parteien gut zu verkraften.

Bleibt die Frage, was das denn nun gebracht hat, bei so wenig Zeitaufwand. Subjektive Antwort: Genug! Ich bin sehr sicher, dass ich mich bei einem Aufenthalt in einem spanisch sprechenden Land verständigen könnte. Radebrechend, maximal peinlich und unter Auslassung jeder sinnvollen Grammatik, aber deutlich besser als jeder, dem die Duolingo-Spanisch-Erfahrung fehlt. Vor allem aber, ich könnte deutlich mehr lesen und Gesprochenes verstehen. Klare Sache, die Sprecher müssten sich sehr auf mein Tempo des passiven Sprachverstehens einstellen, aber hey, sie hätten einen vor sich, der Vergangenheits- und Möglichkeitsformen erkennt, wenn sie ihm begegnen. Einen, der irgenwann erkannt hat, dass es die englischen have-to- und going-to-Konstruktionen auch im Spanischen gibt. Einen der …, okay, sie hätten mich vor sich. Und meinen Touri-Sprachführer.

Unterm Strich bin ich also zufrieden, das Verhältnis von Ergebnis zu Aufwand ist für mich stimmig. Dennoch gibt es eine Sache, die ich kritisiere, das Fehlen jeder strukturierten Erklärung. Nirgendwo ein Überblick, nirgends werden Verben durchdekliniert oder grammatikalische Formen wenigstens einmal erläutert. Als Lernender bekommt man kein Wissen um die jeweilige Regel oder Form vermittelt, sondern „lernt“ nur immer besser, sie zu erraten. Erstaunlich genug, dass das funktioniert, aber manchem mag das zu wenig sein.

Werbung und Tracking auf dem Phone wirklich einfach blockieren, eine Empfehlung

www.kuketz-blog.de:

Nachfolgend möchte ich eine einfache Lösung für Android- und iOS-Nutzer vorstellen, um sich vor dieser (größtenteils rechtswidrigen) Datensammlung zu schützen. Zunächst wird kurz erläutert, wie der Schutz vor Werbung und Trackern technisch funktioniert. Anschließend wird für beide Plattformen eine bebilderte Anleitung bereitgestellt, um die Schutzmaßnahme umzusetzen. Nach erfolgter Umsetzung werden Werbung, Tracker und Co. sowohl beim Surfen im Internet (via Browser) als auch in allen Apps gefiltert/blockiert.

Es ist wirklich sehr einfach, also hingehen, lesen, tun.

Hiermit eröffne ich die Gartensaison

Drei Tage Sonne hintereinander haben mir die Möglichkeit gegeben, die Beete vorzubereiten.

Rechts vom Steg war schnell gemacht. War aber auch vorher schon gepflegt.
Das Beet links vom Steg war übel mit Gras zugewuchert.
Dieser Teil ist eine Neuanlage und wurde bisher noch nicht genutzt.
Und hier möchte ich in diesem Jahr neue Dinge ausprobieren.

WMDEDGT – Februar 2023

Die erste Monatshälfte war emotional nochmals sehr anstrengend, fünf Tage in der Wohnung der Mutter, zwei Besuche bei ihr im Krankenhaus, die sie vermutlich nicht mehr erinnert. Sie ist dement und wird den Rest ihres Lebens im Pflegeheim verbringen. Im Rahmen meiner Möglichkeiten habe ich mich gekümmert. Was gegenwärtig zu regeln ist, scheint geregelt, der Rest ist vorbereitet. Dennoch bleibt ein Gefühl de Ungenügens.

Die zweite Monatshälfte heile ich vor mich hin, Verdrängung braucht Zeit und auch ein paar geduldige Zuhörer (hiermit ausdrücklich bedankt), die sich erstmal alles anhören und den größten Druck rausnehmen. Die Umstände beginnen, sich wieder etwas besser anzufühlen, obwohl sie bei näherer Betrachtung unverändert sind. Ich spüre, wie sich langam diese frühlingshafte innere Unruhe aufbaut, die sich dann in Gartenarbeit und anderen Aktionismus entladen wird. Okay, vermutlich ist das etwas stark formuliert und die Entladung wird eher ein müdes Mal-das-Beet-umgraben-macht-ja-keiner-sonst sein, aber heh …

Ansonsten habe ich auch diesen Monat zu jedem Tag ein paar kurze Notizen gemacht und den Medienkonsum gebuchhaltert. Wenn’s interessiert: WMDEDGT – Februar 2023 weiterlesen