Terry Pratchett talks about Alzheimer’s disease and assisted suicide

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My name is Terry Pratchett and I am the author of a very large number of inexplicably popular fantasy novels.

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I intend tonight to talk about Alzheimer’s disease, which I am glad to say is no longer in the twilight, but also about another once taboo subject, the nature of our relationship with death.

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You see, the disease moves slowly, but you know it’s there. Imagine that you’re in a very, very slow motion car crash. Nothing much seems to be happening. There’s an occasional little bang, a crunch, a screw pops out and spins across the dashboard as if we’re in Apollo 13. But the radio is still playing, the heater is on and it doesn’t seem all that bad, except for the certain knowledge that sooner or later you will be definitely going headfirst through the windscreen.

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I have made my position publicly clear; this seems to me quite a reasonable and sensible decision for someone with a serious, incurable and debilitating disease to elect for a medically assisted death by appointment.

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Let us consider me as a test case.

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[via]

Update (03.01.2010): Deutsche Übersetzung des Vortrags im Freitag. Zum Teil ausführlicher als die englische Veröffentlichung, dadür an anderen Stellen gekürzt.

Interview mit Juli Zeh

Juli ZehEin weiterer Lese-, Seh- und Hörtipp, alles als „unpaid content“. Juli Zeh schreibt und spricht über das Spannungsfeld von Sicherheit und Freiheit. Was mir am besten daran gefällt ist, wie unaufgeregt und kompetent sie ihre (unsere!) Sache vertritt.

Für den Einstieg empfehle ich das Video eines Interviews, dass Peter Voß mit ihr auf 3sat geführt hat.

Wer anschließend mehr wissen will, kann zu „Angriff auf die Freiheit“ greifen, ein Buch, das sie gemeinsam mit ihrem Ko-Autor Ilija Trojanow 2009 veröffentlicht hat. Besprochen wird das Buch auf  „Freitag“ zum Nachlesen und beim ChaosComputerClub zum  Nachhören. Eine kleiner Hinweis, der Mitschnitt der Chaosradio-Sendung dauert zweieinhalb Stunden und ist gut geeignet nebenbei beim Bügeln oder Spülen gehört zu werden.

Ich hab‘ jetzt nicht die Zeit, …

… zu beschreiben, warum ich diesen Artikel für lesenswert halte. Einfach lesen:

Kathrin Passig: Standardsituationen der Technologiekritik

Update (14.1.2009): Gerade eine Interview mit Kathrin Passig auf tagesschau.de gefunden, zur Person steht dort:

Die Journalistin Kathrin Passig schreibt seit Jahren über das Internet. Sie veröffentlicht in Zeitungen, Büchern und im Web, etwa im Blog „Riesenmaschine“. Als Schriftstellerin wurde Passig bekannt, nachdem sie 2006 den Ingeborg- Bachmann-Preis gewann.

Auch das oben ausführlich behandelte Thema ist dort kurz angesprochen:

Diese Phasen [der Technologieskepsis] finden sich nicht nur beim Internet als Ganzem oder seinen einzelnen Erscheinungen, sondern in der Berichterstattung über alle technische Neuerungen, auch das Telefon, das Flugzeug oder die Schreibmaschine. Zuerst heißt es „Wozu soll das denn gut sein?“, dann folgt „Das braucht doch nun wirklich kein Mensch“ und „Ich brauche das jedenfalls nicht. Das ist nur was für Terroristen und picklige junge Männer.“

(…) Als Nächstes behauptet man „Das ist doch nur wieder so eine Phase“, dann „Na gut, es geht also nicht mehr weg, aber ändern wird sich dadurch nichts!“ Schließlich sieht man ein, dass das neue Ding manche Vorteile hat und klagt jetzt, es sei ja aber noch gar nicht perfekt, und außerdem viel zu teuer. Wird das Neue dann preiswerter und attraktiver, muss man sich wiederum Sorgen machen, was passiert, wenn Frauen, Kinder und andere leicht beeindruckbare Gemüter damit konfrontiert werden. Am Ende stehen Etikettefragen (Handytelefonate in der Öffentlichkeit pro und contra) und im Falle von Techniken, die mit Denken, Lesen oder Schreiben zu tun haben, die Sorge, sie könnten unser Denken, Lesen oder Schreiben verändern – natürlich zum Schlechteren. Dann wird etwas Neues erfunden, und alles geht wieder von vorne los. Ein solcher Zyklus scheint im Moment etwa zehn bis fünfzehn Jahre zu dauern.

Update (26.01.2010): Ich hoffe, ihr habt Euch schlau gemacht. Denn dann, und nur dann, werdet ihr die zweite Hälfte dieser Sixtus-vs-Lobo-Folge verstehen.

Stichwort Medienkompetenz

Heißt ja, wir alle müssten kompetenter werden im Umgang mit den Medien. Glaub ich auch. Und jetzt wirft Kris Köhntopp ein Stöckchen, ein Blog-Stöckchen und andere Blogger nehmen’s auf und bringen’s brav zurück. Das Stöckchen heißt Medienkompetenz und zugeliefert werden der Seite „Blogstöckchen Medienkompetenz“ Beiträge zur besseren, verständigeren Nutzung verschiedener Medien. Kris wird diese Seite als eine Art Inhaltsverzeichnis der eingehenden Artikel pflegen. Ich schlage vor ihr geht hin und macht euch selbst ein Bild davon.

So weit, so gut. Mir ist aufgefallen, dass ziemlich viele Menschen in meinem Bekanntenkreis (und nur solche erwarte ich hier als Leser) kaum etwas mit Twitter anfangen können. Deshalb gebe ich Euch hier mal zwei Links an die Hand, die dieses Medium erklären. Der erste führt zu einem Video-Beitrag des „Elektrischen Reporters“, der das Phänomen Microblogging etwas näher erläutert (microblogging verhält sich zu twittern wie Einmachgläser zu Rex-Gläsern). Der Beitrag ist fast auf den Tag genau ein Jahr alt und mittlerweile gibt es technisch schon einige Weiterentwicklungen, aber für den Überblick ist er gut. Wer   dann tatsächlich und „in echt“ mal twittern will, dem hilft ein Artikel der Netzzeitung, Twittern für Anfänger, über die Anfangsschwierigkeiten. Der Artikel erklärt ohne Insiderslang die verschiedenen Möglichkeiten des Mediums und die dazu gehörigen Begriffe.

Freitag, der 13.

Das Artikelsterben geht weiter.

ArtikelsterbenWikipedia wird von vielen gelegentlich benutzt und geschätzt, wozu twitter gut ist erschließt sich weniger schnell. Hier ein Beispiel für den Nutzen von twitter: Ein Feed der Löschkandidaten aus der deutschen Wikipedia, das sind diejenigen Artikel, die wegen mangelnder Relevanz nicht mehr zu sehen sein sollen. Warum das nützlich ist?

Zur Zeit wird mit viel Herzblut eine Debatte um die Relevanzkriterien geführt, da ist es nur gut zu wissen, welche Begriffe mit diesen Kriterien gewogen und für zu leicht befunden wurden. Das versachlicht die Diskussion.

Update: Heute ist bei Wikipedia-Signpost, dem Wikipedia-Kurier der englischen Wikipedia, ein Artikel erschienen, der die Debatte zusammenfasst. Auch Fefe – der die Debatte losgetreten hat – hält den Artikel für ausgewogen und „fair“. Wie die Engländer eben so sind.