Wochenschau (6)

Wenn ich die Zeit hätte – und die Ruhe – würde ich das Original von Greenwald lesen. Aber die Zusammenfassung auf  netzpolitik.org ist auch ganz gut.

Der Enthüllungsjournlaist Glenn Greenwald wird gerade vor allem von US-Journalisten unter Beschuss genommen, um seine Reputation zu beschädigen. In einem umfangreichen Blogpost geht Greenwald auf diverse Vorwürfe ein und erläutert nochmal detailliert seine Strategie von Laura Poitras und ihm, wie sie nach und nach Artikel über die Snowden-Dokumente veröffentlichen.
https://netzpolitik.org/2013/die-mediale-veroeffentlichungs-strategie-hinter-den-snowden-dokumenten/

 

What´s up, WhatsApp?

Eine Smartphone-Nutzung ohne WhatsApp scheint fast unmöglich zu sein. Die Firmenadresse gehört zu einem Sushi-Laden. Auch 2 andere Firmensitze sind unauffindbar. […] Nicht das, was man weiß, ist bei WhatsApp bedenklich, sondern vielmehr das, was man nicht weiß.
http://pinksliberal.wordpress.com/2013/12/07/gehort-whatsapp-zu-einem-sushi-laden/

 

Ein Bildband zum „Commonismus“ – bzw. dessen zweiteilige Besprechung im CommonsBlog – bietet eine schöne Zusammenfassung der Ideen innerhalb der DoItYourself-Bewegung. Passagenweise wird der Text theoretisch, fängt sich aber immer schnell genug, um den „unpolitischen“ Leser nicht zu langweilen.

Vor allem wird die protestantische Vorstellung auf den Kopf gestellt, dass der Einzelne der Welt mühsam und „im Schweiße seines Angesichts“ knappe Ressourcen abtrotzen muss, um (möglicherweise) Gottes Gnade zu erfahren. Statt zu „arbeiten“, wird heute in erster Linie „gefunden“, geerntet, kreiert, eingegriffen und frei genutzt. Das bedeutet jedoch nicht, dass in den Projekten nicht viel gearbeitet würde oder dass es keine Mühe machte, sie zu initiieren und am Laufen zu halten. Das Gegenteil ist der Fall. Die Projekte beschäftigen ihre GründerInnen oft rund um die Uhr, und gerade weil die neuen Kollektive die mit ihnen verbundene Komplexität nicht über die herkömmlichen Verfahren (Besitz, Autorität, Charisma) reduzieren können und wollen, ist mit ihrer Aufrechterhaltung ein riesiger Aufwand hinsichtlich Abstimmung und Partizipation verbunden.
http://commonsblog.wordpress.com/2013/12/04/commonistische-lebensstile-12/
http://commonsblog.wordpress.com/2013/12/06/commonistische-lebenstile-22/

 

Eher was zum Stöbern und wenn man etwas Zeit zuviel hat. Außerdem: phantastische Ankündigung und verlässliche Quelle.

Multimedia-Storytelling im journalistischen Bereich wird immer beliebter. Wir haben für euch 25 journalistische Projekte rausgesucht, die mit multimedialen Inhalten, tollem Webdesign und hoher Qualität punkten.
http://t3n.de/news/journalismus-multimedia-storytelling-513995/

 

Das könnte interessant werden:  Edward Snowden gibt Statement im Europäischen Parlament ab

Die zuständigen Abgeordneten im Innen- und Justizausschuss wollen den NSA-Whistleblower Edward Snowden per Videoaufzeichnung in einer der kommenden Sitzungen der Untersuchung zur Massenüberwachung anhören. Edward Snowden wird darin auf Fragen der Mitglieder des Innen- und Justizausschusses antworten. Die Sitzung könnte frühestens am 18. Dezember vormittags stattfinden.

Den Link zur Live-Übertragung der Sitzung gibt es vor der Sitzung hier: http://www.europarl.europa.eu/committees/de/libe/home.html

http://www.janalbrecht.eu/themen/datenschutz-und-netzpolitik/edward-snowden-gibt-statement-im-europaeischen-parlament-ab.html

 

Die Konservativen finden die Idee nicht so gut.

[…] Doch konservative Abgeordnete versuchen den Auftritt zu blockieren: Sie fürchten den Zorn der USA.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-parlament-konservative-wollen-edward-snowden-ausladen-a-938558.html

 

Der letzte Tweet ist umsonst bei Perpeto, alle anderen Dienste kosten.

Leave a Final Tweet – say goodbye from heaven!
Download Tweets – to prevent them from perishing.
Delete all your tweets – if you wish to bury them altogether.
Download Direct Messages – those little messages you want to keep.
Delete Direct Messages – leaving them online may not be safe.
https://perpetu.co/

 

Wenn 560 Schriftsteller aus 83 Ländern in einem Appell eine verbindliche Internationale Konvention der digitalen Rechte fordern, dann muss ich dazu eigentlich nichts mehr schreiben. Aber natürlich bin ich sehr zufrieden, dass das von mir hochverehrte Autorenpaar Zeh/Trojanow den Stein ins Rollen gebracht hat. Wie und warum sie das getan haben steht in dem Artikel unten.

Überhaupt liegt der Protest quer zu allen Lagern und Nationalitäten. Die Konfliktlinie ist trotzdem völlig klar: Bürger gegen Institutionen. Und nicht nur Bürger gegen Staat, es geht auch um Konzerne. Es geht um den Konflikt zwischen dem Einzelnen und der absoluten Macht unter den neuen Bedingungen des Informationszeitalters. Alles andere – links, rechts, deutsch, amerikanisch – spielt keine Rolle.

[…]

Alles Wichtige wurde schon gedacht, gesagt, essayistisch analysiert. Jetzt muss gehandelt werden.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/autoren-gegen-ueberwachung/juli-zeh-und-ilija-trojanow-im-gespraech-alles-ist-gesagt-jetzt-muessen-wir-handeln-12702943.html

 

Und kaum ist der Appell draußen gibt es Widerstand „aus den eigenen Reihen“. Lorenz Matzat schreibt auf netzpolitik.org etwas, das er selbst Polemik nennt und wird in den Kommentaren dafür gleich selbst – und wie ich finde zu Recht –  abgewatscht. Den Namen sollte man sich merken, sobald er auftaucht einfach nicht mehr zuhören oder weiterlesen, lohnt vermutlich nicht. Ich bin so unverblümt, weil ich denke, wer einen Artikel „Einfach mal die Klappe halten“ überschreibt, sollte das aushalten können.

Nach dem Gesagtem könntet ihr Euch fragen, warum ich diesen Lorenz dann überhaupt hier vorstelle. Abstrakt der Diskussion und der Kommentare wegen, konkret, weil es solche Menschen wie der Lorenz sind, die mich von jedem weiteren politischen Engagement fernhalten. Ab und zu muss ich mir so etwas geben, zur Erinnerung, dass politisches Engagement immer in einem Umfeld stattfindet, das für Sensibelchen wie mich zu rauh ist. Ich brauche „geschlossene Reihen“, dann könnt ihr mit mir rechnen.

Wie es wohl gelungen war, mit den über die Welt verstreuten 550+ Unterzeichnern verborgen vor den Augen von NSA & Co heimlich zu kommunizieren? Hatte man sie per Brieftauben und berittenen Kurieren kontaktiert? Ihnen so mit unsichtbarer Tinte geschriebenen Depeschen zukommen lassen? Oder hatte man per klandestinen Cryptoparties allen PGP beigebracht, die Häscher durch vermeintlich harmlose Goetheinstitut-Lesereisen getäuscht?
https://netzpolitik.org/2013/ueberwachung-einfach-mal-die-luft-anhalten/

 

Dass kritisieren auch anders geht, zeigt RA Kompa und spricht von „terminologisch und juristisch misslungen“. Hier zwei von drei Punkten:

  • Überwachung ist nicht “Diebstahl”. (Dieser Vergleich ist ähnlich sinnlos wie der Begriff “Raubkopie”, da er Sachenrecht mit Informationsrecht vermengt.)
  • […]
  • Auch die Unschuldsvermutung, an welche die Schriftsteller “erinnern”, kann Geheimdienste schwerlich vom Datensammeln abhalten. (Im Gegensatz zu Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten prüfen Geheimdienste keine (Un-)Schuld.)

http://www.kanzleikompa.de/2013/12/11/fachliche-kritik-am-aufruf-der-schriftsteller/

 

Moment, was? Der Flash-Player möchte P2P-Verbindungen aufbauen? OK, die Voreinstellung ist „Immer nachfragen“, aber wie oft habt ihr schön Zeug bestätigt, von dem ihr nicht wusstet, was es bedeutet? Genau, vermutlich zu oft. Eure Einstellungen könnt ihr mit dem Link unten überprüfen und direkt verändern, mein Tip: Haken bei“ P2P-Uplink für alle deaktivieren“.

Disable P2P uplink for all
To never share your bandwidth, select Disable P2P uplink for all. This setting affects sites you have already visited and sites you haven’t yet visited. If you deselect this option, your previous settings for individual websites (if any) are restored.
http://www.macromedia.com/support/documentation/en/flashplayer/help/settings_manager09.html

 

 

 

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Wochenschau (5)

Nein, das ist kein Adventskalender, die gibt es anderswo. Und diese Jahr wird es auch keinen geben, anders als im letzten Jahr – der war, nebenbei erwähnt, grenzwertig. Diese Woche ist nicht viel zusammen gekommen, was keineswegs bedeutet, dass nichts geschieht, nein, es zündet nicht. Nächste Woche wird es ebenfalls dünn bleiben, wochenschaumäßig, ich bin 5 Tage weg. Mit etwas Glück und einer Internetverbindung vor Ort gibt es Live-Berichterstattung aus Amsterdam.

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Vor Kurzem saßen wir beieinander und empfahlen uns Bücher. Aber wie und nach welchen Kriterien tun wir das? Und wie wichtig ist dabei die Geschichte? Sir Donnerbold fragt sich ganz ähnlich, wie er Filme empfohlen bekommen möchte.

Plots können auf dem Papier äußerst irritierend sein, weil sie überhaupt nichts über die Inszenierung, die Stilmittel oder den Tonfall aussagen. „Ein Ermittler jagt einen Serienmörder“ – ist dies nun so ein packender Horror-Psychothriller-Mix wie Sieben oder eher von einer lockeren Krimiserie wie The Mentalist?
http://sirdonnerboldsbagatellen.blogspot.de/2013/11/plot-genre-konzept.html

Und weil wir gerade bei Kino sind verlinke ich mal auf eine Filmkritik – oder besser auf eine Meta-Filmkritik, hier werden auch die Kritiker kritisiert. Die Filmbesprechung ist ungefähr so, wie ich gerne Filme empfohlen bekomme. Schwächen werden benannt und verziehen, einfach weil der Rest stimmt.

„The Counselor“ ist großes Kino. Ein actionreicher, dabei tiefsinniger psychologischer Thriller um Schuld und Sühne und darüber, dass keiner seinem Schicksal entgeht. Er handelt davon, dass Taten Konsequenzen haben und jeder die Welt in der er sich befindet selber schafft: „You are the world, you created“.
http://www.heise.de/tp/artikel/40/40457/1.html

Leute die Kunst machen, die nur überlebt, weil sie fotografiert wird. Goldsworthy war/ist so einer, der sich in meinem Bücherregal rumtreibt. SLINKACHUs „tiny little people“ treiben sich im Internet herum.

„British-based Slinkachu is no average street artist. His works are often achingly beautiful, bitingly satirical, and are always very, very small.“ Huffington Post
http://little-people.blogspot.ca/

Eine weitere Episode aus der Serie „Spass mit #hashtags“:

#SENIORENWORT
Das Jugendwort des Jahres hat gestern gleich zwei Sprachlogleserinnen dazu angeregt, das Fehlen eines Seniorenwortes als Gegenstück zu fordern oder dessen Fehlen zu monieren. Da wir vom Sprachlog für Wörterwahlen immer zu haben sind, haben wir nicht lange gezögert und per Twitter zu Nominierungen aufgerufen.[…] Den ganzen Tag kamen neue Tweets hinzu […].An der Spitze der am häufigsten genannten Wörter liegt unangefochten die Wählscheibe – wenn wir wirklich ein Seniorenwort des Jahres suchen würden, wäre das also unser Kandidat. […]

1. Wählscheibe
2. Fräulein
3. Ostzone
4. Telefonzelle
5. Sendeschluss[…]
6. mehr bei 
http://www.sprachlog.de/2013/11/27/seniorenwort/

Der Turing-Test im Massenversuch als Google-Patent? Die lassen sich gerade jede Woche etwas Neues einfallen, wovon ich nicht weiss, wie ich es finde. Klar, große Herausforderung, aber gleich ein Patent dafür anmelden, nur weil es einem gelingen könnte? Ach so, es geht ums Geld, ja dann.

Ziel ist es, dass die anderen Nutzer keinen Unterschied zwischen einem Menschen- und einem Maschinen-Kommentar bemerken.
http://www.googlewatchblog.de/2013/11/google-patent-algorithmus-kommentare/

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Wochenschau (4)

Der nächste Versuch mit der Wochenschau. Diesmal kommt sie schon recht aufgeräumt daher, formatmäßig betrachtet. Die Themen bunt verwürfelt, so geht´s bei mir im Kopf halt zu. Und in der Welt wohl auch.

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Wasser verkaufen ist nicht pervers genug, der abhängige Käufer muss sich noch durch den Namen des „Produkts“ verhöhnen lassen.

Da Trinkwasser schon jetzt ein knappes Gut ist, lockt es eine Reihe von Geschäftemachern an. Einer der größten, umtriebigsten und umstrittensten ist Nestlé. (…) Sechs Milliarden Euro verdienen die Schweizer mit ihren weltweit 73 Wassermarken. Die bekannteste heißt Pure Life” und wird vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern verkauft.

http://netzfrauen.org/2013/11/16/profitgier-nestl-hat-wassernutzungsrechte-erworben-und-laesst-fabriken-bewachen-und-einzaeunen/

 

Könnt ihr euch eine Großstadt ohne Werbung vorstellen?

Eine der größten Metropolen der Welt, São Paolo, hat da vor Jahren einen Riegel vorgeschoben und Werbung im öffentlichen Raum fast ganz verboten. Heute ist Brasiliens größte Stadt mit ihren fast 12 Millionen Einwohnern und über 20 Millionen Einwohnern in der Großregion praktisch völlig werbefrei. (…)

Anfangs gab es sogar heftige Proteste. Man fürchtete gar, das Wirtschaftsleben in der Weltstadt werde zusammenbrechen, wenn nicht mehr geworben werden darf. Doch die Begeisterung der Einwohner wuchs von Jahr zu Jahr. Inzwischen ist aller Protest verstummt. Zwei Drittel der Bewohner finden, dass ihre Stadt schöner geworden ist. „Die Paulistanos sind heute stolz auf ihre Stadt“, schreibt der Essayist Roberto Pompeu de Toledo, „denn es ist ein noch nie dagewesener Sieg der Ordnung über das Chaos, des Gemeinschaftssinns über den Egoismus, der Zivilisation über die Barbarei.“

Der Tenor der öffentlichen Diskussion ist eindeutig: Etwas Besseres hätte der Stadt nicht passieren können. São Paulo ist eine schöne Stadt. Was von oben grau aussieht, ist durchzogen von Farbe, von fantasievoller Architektur, von kunstvollen Graffitis. Die Entscheidung der Stadtverwaltung hat zu mehr Lebensqualität geführt.

http://www.heise.de/tp/artikel/40/40344/1.html

 

Von keiner Werbung zu Werbung, die (fast) keiner sieht.

Wie Werbung für Überwachung aussieht – Wer sich schon immer gefragt hat, wie man auf bestimmte Überwachungssysteme aufmerksam wird, dem werden nun Antworten gegeben: Privacy International hat gestern den Surveillance Industry Index (SII) veröffentlicht. Die Datenbank enthält 1203 Dokumente, die 97 verschiedene Überwachungstechnologien von insgesamt 338 Anbietern bewerben.

https://netzpolitik.org/2013/surveillance-industry-index-wie-werbung-fuer-ueberwachung-aussieht/

Und nun zu etwas ganz anderem.

Erstmals nach 15 Jahren wollen die fünf noch lebenden Mitglieder der britischen Komikertruppe wieder gemeinsam auf der Bühne stehen. (…) Monty Python geben ein Comeback. John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin werden am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in London Pläne für ein gemeinsames Bühnenprojekt bekanntgeben.

www.sueddeutsche.de/kultur/neue-buehnenshow-geplant-monty-python-kuendigen-comeback-an-1.1822131

Das ist sogar der Tagesschau eine Meldung wert.

Die Nachricht schlug in Großbritannien ein wie eine Bombe – und ist inzwischen auch von Gruppenmitgliedern bestätigt worden.

„Wir kommen wieder zusammen und machen eine Show – im Ernst!“, sagte Terry Jones der BBC. „Ich bin schon ziemlich aufgeregt und hoffe, wir werden eine Menge Geld machen. Ich hoffe, ich kann damit die Hypothek bezahlen.“

http://www.tagesschau.de/ausland/monty-python104.html

 

Wisst ihr eigentlich, was „Selfies“ sind? Das englische Wort des Jahres 2013. Okay, und darüber hinaus?

Selfie” gilt als Kurzbegriff für jedes Foto-Selbstporträt, welches vorrangig mittels Smartphone aufgenommen und über soziale Medien ins Netz gestellt wird. Einer aktuellen Studie zufolge nutzten die Art der Selbstinszenierung vor allem junge Menschen. Die aus England stammende Erhebung zeigt, dass es sich bei rund 30 Prozent aller Fotos, die 18- bis 24-Jährige mit ihren Smartphones machen, um Selbstporträts handelt.

http://medienrauschen.de/2013/11/selfie-ist-das-englische-wort-des-jahres-2013/

Bei den Blogrebellen gibt es dann gleich einen Überblick, was so alles zum Genre zählt:
http://blog.rebellen.info/2013/11/19/zehn-essentielle-regeln-man-bei-selfies-beachten-sollte/

 

Dieter Hildebrandt ist tot.
http://www.stoersender.tv/

 

Dass Datenschutz – selbst wenn es ihn ausreichend gesetzlich verankert gäbe – gegen Geheimdienste nicht nutzt, ist mittlerweile den meisten klar. Auch unseren Politikern, die würden lieber mit den großen Hunden pissen gehen und selbst Top-Spion werden. Die Illusion dahinter: Eines von „X-Eyes“ zu sein schützt vor Ausforschung. Träumt weiter.

Die neuen Informationen machen jedoch klar, was von einem No-Spy-Abkommen zu halten ist, das die deutsche kommissarische Regierung und vermutlich auch die Große Koalition anstreben, um die Deutschen zu beruhigen.

ttp://www.heise.de/tp/artikel/40/40376/1.html

 

Diese Woche an Doctor Who vorbei zu kommen ist nicht unmöglich, bedarf aber einer aktiven Verweigerungshaltung. Das traut die Süddeutsche sich nicht und berichtet über das Phänomen.

An diesem Samstag feiert die BBC-Serie [Doctor Who] mit einem luxuriösen Special ein halbes Jahrhundert ihres Bestehens. Damit wird eine Institution 50, die auf ihre Art so britisch ist wie Tee und Toast. Gerade hat die Royal Mail eine Doctor Who-Sondermarken-Edition herausgebracht.

http://www.sueddeutsche.de/medien/bbc-serie-dr-who-wird-ein-britisches-alien-1.1825579

Und zwei Links für die „Whovians“ unter uns:
http://www.heise.de/tp/blogs/5/155372
http://tmblr.co/ZboZKy-1LoZG

 

Zeitreisen in Filmen sind eine Sache für sich. Sie sind unwahrscheinlich genug um unseren kritischen Verstand einzulullen oder, etwas netter formuliert, uns logischen Fehlern in der Handlung gegenüber sehr nachsichtig zu machen. Aber natürlich gibt es Menschen, die da gerne genauer hinschauen und uns anregen, das auch zu tun.

For example, it is not possible to return to the past without changing the past in some way; nor is it possible to change the future based on information from the future. Doctor Who realized early on that changes to history were hazardous, and avoided them assiduously.

http://www.mjyoung.net/time/index.htm

 

Und zum Schluß nochmal was ganz anderes, 13 Minuten gesunder Menschenverstand im Bundestag:
Gregor Gysi (Die Linke) im Bundestag am 18.11.2013 über
Deutschlands Nicht-Souveränität und den NSA-Skandal.

http://www.youtube.com/watch?v=hp0FVvpfbFU

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Wochenschau (3)

Die heutige Wochenschau beginnt mit einem Test, ob LibreOffice Formatierungen (bold, italic, unterstrichen,) und Links (das SwiM-Piratenpad) an TinyMCE im WordPress-Dashboard weitergibt. Wem das nichts sagt: Ich will herausfinden, ob es einen bequemeren Weg gibt, die Wochenschauen zu erstellen. Sowohl der Versuch mit einem Notiz-Progrämmchen als auch mit einem Etherpad erforderten jeweils viel Nacharbeit. Und genau die will ich weitgehend vermeiden. Absicht ist: Link und ggf. Schlagzeile kopieren, kommentieren wo nötig, Datei offen halten und am Ende der Woche in den Blog.

Der Test scheint erfolgreich, dann machen wir doch gleich mal weiter. Wird der Absatz korrekt wiedergegeben? Und warum nicht gleich das korrekturbedürftige Elend letzter Woche hier hereinkopieren und schauen was geschieht?

Ratter, summ, knirsch …

Kurz, das Kopieren bringt nichts, da ist immer noch viel Handarbeit gefragt. Die ich jetzt ein letztes Mal erledigen will. Ab nächster Woche die Wochenschau dann hoffentlich unter vereinfachten Produktionsbedingungen.

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Wochenschau (3)

Ein unglaublich langer Text, der meine Aufmerksamkeitsspanne …
http://www.malte-welding.com/2013/11/07/aufhoeren/
… also irgendwas mit der dringenden Aufforderung mit dem Aufhören aufzuhören.

Auf  fixubuntu.com zeigt Lee, wie Ubuntu-User die Amazon-Suche und andere   Sucherweiterungen deinstallieren können, die seiner Meinung nach die   Privatsphäre der User verletzen.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Canonical-geht-gegen-Ubuntu-Kritiker-vor-2042861.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.rdf

tl;dr:  Android von Google ist das bessere Betriebssystem als iOS von Apple.  Aber ich bleibe bei Apple weil Apple sein Geld mit Hardware verdient und  Google mit personalisierter Werbung.
http://netzwertig.com/2013/11/07/ueberlegenheit-von-googles-mobilem-betriebssystem-warum-ich-ein-dummes-ios-einem-smarten-android-vorziehe/
Oder so ähnlich.

Funktionsfähige Metallwaffe, die mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde.
http://www.heise.de/tp/artikel/40/40287/1.html

Während wir hier – also wir Blogger ebenso wie ihr als  Technik-begeisterte Blog-Leser – müde abwinkeln angesichts der Specs,  fühlen sich die normalen Nutzer durchaus gut aufgehoben. Ich kann  knipsen, surfen, chatten und telefonieren, bekomme schnelle Updates und  blättere vergleichsweise wenig auf den Tisch – das könnte für ganz viele  passen.
http://www.mobilegeeks.de/motorola-das-moto-g-im-deutschen-hands-on-video/

Kommentar: Google zündet mit dem Motorola Moto G die Bombe
http://stadt-bremerhaven.de/kommentar-google-zuendet-mit-dem-motorola-moto-g-die-bombe/

„Zum ersten Mal bietet eine Autoversicherung einen Tarif, der auf den Fahrdaten des Kunden basiert. Ein schlechtes Geschäft, für den Kunden wie für die Gesellschaft.“, erklärt http://www.golem.de/news/kfz-ueberwachung-wer-zu-hart-bremst-verliert-seinen-versicherungsrabatt-1311-102740.html

Alter und neuer Ärger um mitfahrgelegenheit.de
Gerede um Verbindung zum Fernbus-Markt und neue verläßlich-häßliche AGBs
https://netzpolitik.org/2013/agb-aenderung-bei-mitfahrgelegenheit-de/

Alternativen zum ins Gerede gekommenen Marktführer:
http://www.bessermitfahren.de/
http://www.fahrtfinder.net/
http://www.fahrgemeinschaft.de/
http://drive2day.de/
http://flinc.org/
Alternative mit Problempotential:
http://www.blablacar.de
http://www.fahrgemeinschaft.de/forum/topic/311-ein-paar-worte-zu-blablacar/

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Wochenschau (2)

Und hier der zweite Versuch, meine Ausflüge ins weltweite Geweb festzuhalten. Los geht’s.
Hatte ich letzte Woche schon:
„Google/Motorola hat sich mit Designer Dave Hakkens und dessen Phoneblocks  zusammengeschmissen und will dessen Idee eines Handys mit modularer Hardware weiterentwickeln und auf den Markt bringen.“ Quelle: nerdcore, http://www.crackajack.de/2013/10/29/google-launches-modular-phone-project-based-on-phoneblocks/
Schnell ein paar Worte, warum ich das für so erwähnenswert halte. Es lässt mich hoffen. Ein modulares Phone lässt mich hoffen auf Module von Dritt-Anbietern, die endlich das sind, was sie heute schon sein sollten: abschaltbar.  Hardwaremäßig, ihr wisst schon, mit Schalter und so. Ähnlich wie eure Nachttischlampe. Die bekommt einfach keinen Strom mehr und schon könnt ihr sicher sein, dass sie kein Licht mehr gibt. So einfach wünsche ich mir das!
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Und er wieder: mspro. Man kann über ihn oder seine Thesen denken wie man will, aber er zwingt einen, sauber zu denken. Seine Texte sind wie Finde-den-Fehler-Bilder, was falsch an ihnen ist, wird von ganz viel Richtigem versteckt. Sich damit zu beschäftigen ist „Aschenputtelei“, ihr wisst schon, die schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen. Einer fürs Töpfchen und zum selbst Weiterdenken ist dies:
Überwachung ist nicht gleich Macht, sondern Macht macht Beobachtung zur Überwachung. Das Bedrohungspotential von Überwachung kann man folgendermaßen beschreiben:
Bedrohungsszenario = Art/Umfang der Überwachungsmaßname +   (Sanktionseintrittswahrscheinlichkeit * möglicher, persönlicher Schaden  aus der Sanktion).
Hiernach ist der mächtigste Mensch im Leben der meisten Menschen ihr  Chef. Für Menschen in Hartz4 der persönliche Sachbearbeiter der  Arbeitsagentur. Quelle: http://mspr0.de/?p=3812
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Neues Thema, ein p2p-Video-Chat. Noch in Entwicklung, aber auf jeden Fall den Link zum Blog schonmal aufheben: https://blog.palava.tv/
Für ’nen Überblick auf deutsch: https://netzpolitik.org/2013/palava-tv-alternative-zu-hangout-skype-und-co/. Und wer sich 50 Minuten Vortrag zum Web-Protokoll anhören möchte, das diese Anwendung – und einige andere, die auch spannend klingen – möglich macht, kann das hier tun: http://ftp.c3d2.de/datenspuren/2013/5172_webrtc.mp4
Gerade die Website – palava.tv – ausprobiert. Und es scheint zu funktionieren. Alleine mit mir kann ich natürlich keine Videokonferenz abhalten. Aufmachen kann ich sie aber schonmal!
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Neue Woche, neues Stöckchen: Anfangsbuchstaben in die Adresszeile tippen, schauen was der Browser aus  dem Verlauf als erstes vorschlägt, dazu was sagen. Und nicht schummeln.
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Idee zu einem Blogtext: Ergänze den folgenden Satz mit eigenen Beispielen.
Aber in einem Paralleluniversum, in dem …. nie  eingeführt worden sind, dürfte es heute schwerfallen, plausible Gründe  für die Einführung solcher …. zu benennen.
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Nebenbei, der Satz stammt von Kathrin Passig und ist einer Zeit-Kolumne über öffentliche Bibliotheken entnommen. Mehr davon:
[Bibliotheken lösen ein Problem], das in dieser Form nicht mehr  existiert. Die flächendeckende Grundversorgung mit Unterhaltungs- und  Bildungsmaterialien zu einem symbolischen Preis hat das Internet  übernommen. (…)
Die Standardargumente für eine weitgehend unveränderte Zukunft der  Bibliotheken haben ein Verfallsdatum, über das ich mir als  Bibliotheksmitarbeiter Sorgen machen würde. (…)
Aber in einem Paralleluniversum, in dem öffentliche Bibliotheken nie  eingeführt worden sind, dürfte es heute schwerfallen, plausible Gründe  für die Einführung solcher Einrichtungen zu benennen.
Einen oder zwei Tage später gibt es auf LIBREAS die Replik auf Kathrin Passig von Ben Kaden (http://libreas.wordpress.com/2013/11/04/bibliotheken/). Der ist so sehr im Thema, dass er mehr richtig stellt als angesprochen ist. Umgangssprachlich gesagt, er fühlt sich an mehr Stellen angepisst, als er es müsste, und vermutlich führt er die Diskussion, die Kathrin Passig gerne auf dem in der Kolumne angesprochenen Podium geführt hätte. Dort, wo er er nah am Text ist, fügt er der Debatte wichtige Gedanken hinzu.
Jedoch ist der Zugang genau genommen nicht zum “symbolischen Preis”, wie  es in Kathrin Passigs Welt der Fall ist, zu haben, sondern kostet  schnell dreißig bis fünfzig Euro im Monat (+ Hardware), was für viele  Menschen schwerer zu stemmen ist, als die Busfahrkarte zur Stadt- oder  Universitätsbibliothek, in der man bei guter Führung auch ohne Gebühr  den Freihandbereich benutzen darf. Allerdings hat die Digitalwirtschaft  seit je diese Zielgruppen nicht im Blick. Insgesamt blendet Kathrin  Passig in ihrer Frankfurter Kolumne aus, dass das Internet wie wir es  heute kennen, vor allem ein Wirtschaftsraum ist, in dem vielleicht noch  ein paar Nischen des offenen Webs der 1990er übrig sind, dass generell  aber keine Schnittmenge mit dem im Kern nach wie vor am Gemeinwohl  orientierten Grundversorgungsauftrag öffentlicher Bibliotheken besitzt.
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Alles für den Heimatschutz
Wer schon immer unzufrieden mit der Situation seiner Abhörantennen war, kann sich hier die passende Abdeckkuppel dazu kaufen:
L-3 ESSCO – Homeland Security Mobile Platforms
Ihr wisst nicht was ihr braucht? Benutzt einfach den DomeSelectorGuide:
What’s the most appropriate radome for your application? To determine  the   answer, you must consider factors such as operating frequency,  performance   requirements, environmental conditions, size and cost. The table below provides overviews of the four major ground-based, spherical   radome types available from ESSCO.
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Und hier lohnt es sich, einen neuen Artikel zu beginnen, aber seht selbst …
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