Fort-Schritte

So, wie die Abstände zwischen den Beiträgen länger werden, schreitet oder hinkt die Genesung voran. Angefangen und sofort aufgehört, denn, ehrlich, ich suche mir die laufbezogenen Sprachbilder nicht eigens heraus, die kommen ganz von selbst. Aber irgendwann sollte doch mal gut sein damit. Folglich steht dieser erste Absatz hier nur, weil ich unfähig bin, etwas zu löschen, das ich mal hingeschrieben habe. Ich fange nochmal neu an.

Es ist wie so oft, je besser es mir geht, umso weniger halte ich das für erwähneswert. Kurz, es geht mir gut. Zumindest solange wir diese Aussage streng auf den Heilungsprozess der operierten Sehne beziehen und von allem anderen Schweigen. Die Fäden sind seit über einer Woche gezogen und mit der Wunde ist alles bestens. Sagt die Ärztin, die es wissen muss.

Seit zwei Tagen darf ich den Fuß, solange er sich in der Schiene befindet, voll belasten. Das ermöglicht den Verzicht auf eine Krücke, kurze Strecken gehen auch ganz ohne. Klingt nach wenig, ist in den Alltagsbezügen aber sehr viel. Ich habe die Hände frei, ein unschätzbarer Vorteil, ganz egal, ob man sich Frühstück macht oder den Baum hinter dem Wagen anpinkelt. Ich gehe „mal eben“ zum Mülleimer, einfach weil ich´s kann. Großartige Sache, das. Ich könnte auch vorm Spülbecken stehen und spülen, aber an dieser Stelle möchte ich noch etwas vorsichtig sein.

Ein Gedanke zu „Fort-Schritte“

  1. Prima. Es geht aufwärts. Das mit dem Spülen ist generell eine eher ungesunde Angelegenheit. Man weiß doch, die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Besser Finger weglassen.
    Wünsche euch noch schöne und vor allem ruhige Tage.

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