WMDEDGT – September

Wer hätte im April gedacht, dass ich hier Tag für Tag einen kurzen Eintrag mache. Und nun gibt es hier ein halbes Jahr am Stück mein Leben nachzulesen. Ein ruhiges Leben, manchmal ein zu ruhiges Leben. Keine Beschwerde darüber, unruhig wird es meist von selbst und dann ist es auch nicht recht.

Wichtig in diesem Monat war der Austausch des kleinen blauen Wagens gegen F.’s  ehemaligen Wagen, der einmal Werkstatt- und Materialwagen werden wird. Geplant war die Aktion nicht, sie ereignete sich, ungefähr so, wie eine reife Frucht vom Baum fällt. Da nicht nur die Wagen umgezogen werden mussten, sondern auch das Zeug in den Wagen, zog sich die ganze Aktion gut eine Woche hin und ist auch jetzt noch nicht vollständig abgeschlossen.

Ihr kennt Euch aus, hier

  1. Frühstücken mit A. im Café der Wahl, anschließend am Platz gemeinsam ein paar Arbeiten erledigt, für die ich ein zweites Paar Hände brauchte (oder alleine nur so semimotiviert war), unter anderem die Schablone für die seitlichen Überstände des Wintergartendaches. Abends Wäsche gewaschen, etwas recherchiert und am Blogbeitrag zu Prostatakrebs weitergeschrieben.
  2. 4.45 Uhr aufgestanden um gegen 6.00 Uhr im Uniklinikum zu sein, Biopsie grob zwischen 8.00 und 10.00 Uhr, entlassen gegen 14.00 Uhr. Danach mit A., die mich auch gebracht und geholt hat, noch etwas bei mir herumgesessen, spätestens ab halb vier dann bis zum Abend geschlafen.
  3. In Vorbereitung auf den Umzug des kleinen blauen Wagens ein überwucherte Wiesenstück auf dem ehemaligen F&F-Gelände gemäht und mehrere Baumstümpfe ebenerdig geschnitten, anschließend versucht die Tür im Anbau schließfähig zu machen, was wegen zu schwachem Material leider nicht geklappt hat, abends kurz auf C.’s Fest.
  4. Vormittags ein weiterer Versuch, die Tür schließfähig zu machen, der gerade soweit gelingt, dass ich auch sagen könnte, er sei nicht gelungen. Nachmittags den linken seitlichen Überstand des Wintergartendaches geschnitten und angepasst.
  5. Zwei Termine für die Nachbesprechung der Biopsie ausgemacht (Uniklinik und behandelnder Urologe), damit war der schwierigste Teil des Tages bewältigt. Hmm, andererseits, die nachfolgende Dome-Bastelei war auch schwierig, wie-auch-immer, gegen zwei hatte ich genug von schwierig und habe mir erstmal was gekocht, danach nur noch Dinge aus dem kleinen blauen Wagen „irgendwo anders hin“ getragen, doch wieder schwierig.
  6. Heute war ähnlich wie gestern, Dome-Bastelei und Dinge von A nach B tragen, aber später angefangen, früher aufgehört,  und insgesamt mehr rumgesessen.
  7. Für den linken seitlichen Überstand des Wintergartendaches eine neue, andere Schablone gemacht, weil mir die Art der Ausführung nicht mehr gefällt (falsche Winkel), dann den Traktor anspringen gehört und von da ab bekam der Tag  – und wie ich im nachhinein weiß auch die folgende Woche – eine neue Richtung. Den kleinen blauen Wagen ausgeräumt (das meiste Zeug erstmal provisorisch im großen blauen Wagen untergebracht), die Reifen aufgezogen und das Teil zu Zeppi gezogen, abends war der Ex-Standplatz dann auch gemäht. Gemeinsam mit C&W zu Abend gegessen.
  8. Unter dem ehemaligen F&F- und zukünftigem Werkstattwagen das gelagerte Material (größtenteils Holz) herausgenommen, außerdem zwei der Räder aufgezogen, später das Holz beim Gewächshaus umgelagert.
  9. Heute dann das eingelagerte Zeug aus dem Wagen herausgenommen, zum größten Teil steht es jetzt abgedeckt im Freien. Dann zwei Räder am kleinen Blauen Wagen abmontiert und auf den Werkstattwagen aufgezogen (großes Glück, dass die Felgen übereinstimmen!), anschließend den Wagen mit Z.’s Hilfe und M.’s Traktor auf seinen neuen Platz gezogen. Abends den Papiermüll im Ofen angesteckt, die Heizperiode beginnt.
  10. Gemeinsam mit G. ganztägig Besuch bei Mutter, auf der Rückfahrt den Wocheneinkauf erledigt, abends Thekendienst im Café Nachtlicht.
  11. Tagsüber den Werkstattwagen von den Rädern genommen, die geliehenen Räder wieder auf den blauen Wagen gezogen, am frühen abend Plenum.
  12. Den Werkstattwagen ausgerichtet, Strom gelegt, ausgekehrt, die zwei letzten Dielen verlegt und überhaupt alles getan, dass ab morgen einfach eingeräumt oder druntergelegt werden kann.
  13. Wen wundert’s, eingeräumt und druntergelegt, ganztägig.
  14. In den Wagen eindringender Regen hat in der Nacht den Router zerstört, auch tagsüber regnet es fortgesetzt, bei mir geht nichts.
  15. Am Dome dort weitergemacht, wo ich vor einer Woche unterbrochen wurde, die Dachüberstände links und rechts sind nun angebracht. Ab drei Besuch von A., bis zum frühen Abend geplaudert.
  16. Vormittags in die Stadt geradelt um einen Router im Tekekomshop zu besorgen, dort wird Congstar aber nicht mehr vertreten, also nachmittags mit dem Auto zu Alternate in Linden, dort gab’s dann einen LTE-Router und der Rest des Tages verging mit dem Einrichten desselben. Nur mal so gesagt: der Tag mit seinen Widernissen wäre einen eigenen Blogbeitrag wert.
  17. Der Tag und ich kommen nicht ins Laufen, vier/fünf kurze Anläufe mit minimalen Ergebnissen werden von eigentlich vernachlässigbaren Regenschauern ausgebremst, positiv formuliert ist am Ende des Tages die Unordnung um mich herum ein wenig geordneter.
  18. Online-Banking (ab Oktober ist der Vereinsbeitrag höher), ab halb elf dann ganztägig bei A.’s Mama, dort den Gefrierschrank ein Stockwerk näher an die Küche bewegt und gut gegessen.
  19. Mal wieder ein Blech geschnitten gebogen und angepasst, für ein zweites die Schablone gemacht.
  20. Vormittags die Nachbesprechung der Biopsie (mittelgradig bösartiger Tumor an mehreren Stellen in der Prostata), nachmittags Plane am Dome verklebt, abends mit der Familie telefoniert (H. und H.) und eine Brieffreundschaft beendet.
  21. Morgens Gas geholt, danach den ganzen Tag gemeinsam mit A. mein Dach mit neuer Schweißbahn versehen.
  22. Weiter Plane am Dome verklebt und die morgige Fortsetzung der Aktion vorbereitet, abends noch einen Wocheneinkauf.
  23. Aktion fortgesetzt, interessanterweise waren die abschließend-vorbereitenden Arbeiten (unter anderem ein letztes Blech ausschneiden, biegen und anpassen) dann nochmal aufwändiger als das Kleben selbst. Ungefähr 3 Stunden Vorbereitung, geklebt war dann in eineinhalb Stunden.
  24. Auf dem ersten Teilstück des Dach-Wintergarten-Anschlusses die Plane über die Blechkante gezogen und verklebt, abends Thekendienst im Café Nachtlicht.
  25. Wohlmeinende Nachbarn haben mir gestern zwei sehr große, leider moderig-pilzige Baumscheiben neben den Holzschuppen gelegt, die ich heute gleich gespalten und aufgesetzt habe, später auch anderes Schrottholz gesägt und eingelagert, zwischendrin immer mal wieder kleinere Aufräumarbeiten.
  26. Auf dem zweiten Teilstück des Dach-Wintergarten-Anschlusses die Plane über die Blechkante gezogen und verklebt, zwischendrin immer mal wieder kleinere Aufräumarbeiten.
  27. Auf dem dritten Teilstück des Dach-Wintergarten-Anschlusses die Plane über die Blechkante gezogen und verklebt, zwischendrin immer mal wieder kleinere Aufräumarbeiten. Über Wiederholungen als Stilmittel nachgedacht. Den Kompressor gecheckt und die undichte Stelle gefunden, danach Recherche, wie man sie schließt, erstaunlich genug: kleben, Kleber bestellt.
  28. Auf dem vierten Teilstück des Dach-Wintergarten-Anschlusses die Plane über die Blechkante gezogen und verklebt, zwischendrin immer mal wieder kleinere Aufräumarbeiten. Wiederholungen als Stilmittel verworfen (Kunst sollte größer sein als das Leben). Die undichte Stelle des Kompressors für das Kleben vorbereitet, klingt wenig, war viel. Und abends das Bautagebuch aktualisiert.
  29. Die ersten zwei Stegplatten so auf das Dach gebracht, dass sie dort bleiben können, anschließend den Kompressor gedichtet/geklebt, Funktionsprüfung erst morgen.
  30. Funzt! Die Klebestelle ist dicht, dafür leckt der Anschluss ein bischen, was die Funktionalität kaum einschränkt (wird trotzdem noch gemacht), bei Bauhaus einen Druckluftschlauch gekauft und im Café Zeitlos mit B. die Chemie gecheckt (negativ), auf dem Heimweg Lebensmittel eingekauft.
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