Freibier!

Nach Software, Musik und Filmen gibt es nun auch Design und Bier unter einer freien Lizenz.

Wie sag ich’s meinen Eltern? – Freebeer from Blogpiloten on Vimeo.

Nachtrag: Und freies Cola gibt es auch, nachzulesen auf dem Gemeingüter-Blog.

Und weil wir gerade bei Cola sind, zwar nicht lizenzfrei , aber von einem Kollektiv produziert und vertrieben wird Premium-Cola. Aufmerksam wurde ich darauf  durch  einen Focus-Verriss bei print-wuergt.de, in dessen Rahmen man auch viel über die konsensdemokratische Produktion von Premium-Cola innerhalb einer „arschlochfreien Kette“ erfährt.

Update (20.2.2010): Auch die taz hat Premium-Cola entdeckt (zum Artikel).

Heute ist Europäischer Datenschutztag

Direktes Zitat aus der Website des Europarates:

Die elektronische Verarbeitung persönlicher Daten ist ein zentraler Bestandteil des Lebens der Bürgerinnen und Bürger, bei der Arbeit, beim Kontakt mit Behörden, im medizinischen Bereich, beim Erwerb von Gütern oder Dienstleistungen, beim Surfen im Internet. Das Recht, diese Informationen zu schützen, ist eine Voraussetzung für den Schutz anderer Grundrechte wie etwa das Recht auf Schutz des Privatlebens, die Meinungs- und Gewissensfreiheit.

Um alle Menschen in diesem Bereich zu schützen, hat der Europarat eine Konvention zum Schutz persönenbezogener Daten verfasst, die immer noch das einzige verbindliche internationale Rechtsinstrument zu diesem Thema darstellt. Jeder Staat kann der Konvention beitreten, unabhängig davon, ob er Mitglied im Europarat ist oder nicht.

Der Europäische Datenschutztag wird jedes Jahr am 28. Januar begangen und soll es den europäischen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, zu verstehen, welche Daten über sie gesammelt und bearbeitet werden, zu welchem Zweck und welche Rechte sie dabei haben. Er ist auch eine Gelegenheit, sie für die Risiken zu sensibilisieren, die mit der illegalen Nutzung oder Verarbeitung ihrer persönlichen Daten verbunden sind.

chaosknotenGut, so steht das da und ob es irgendjemanden interessiert war auf der Seite heute nicht prominent zu erfahren. Da ist mir der Chaos Computer Club schon lieber. Der fordert schon länger einen Datenbrief und erklärt uns heute ausführlichst, was damit gemeint ist.

Als eine wichtige Maßnahme sehen wir die Einführung eines „Datenbriefes: Wenn eine Firma, Behörde oder Institution personenbezogene Daten über jemanden erhebt, speichert oder übermittelt, muß der Betroffene regelmäßig über die über ihn gespeicherten Daten informiert werden. Das betrifft auch Daten, die über ihn beispielsweise durch „Anreicherung“ mit anderen Datenquellen erzeugt werden, also Profile, Scoring-Werte, Annahmen über Vorlieben, interne Kundenklassenzuordnungen usw.

Lesen!

Nachtrag: Ein Beitrag auf vasistas?, der viele Möglichkeiten zeigt, was man selbst so tun kann. Besonders mochte ich die vielen Verlinkungen zu weiterführendenden Seiten.

Update (4.3.2010): Es tut sich was beim Datenbrief, die taz berichtet.

Update (9.3.2010): Und natürlich gibt es auch beim Datenbrief Gegenstimmen.

Wie der Chaos Computer Club längst tote und begrabene Daten wieder zum Leben erwecken will und auch die Politik die Schaufel auspackt um längst verstorbene Datenleichen wieder auszugraben. Warum diese Idee (…) ein eklatanter Verstoß gegen das Recht auf Informationelle Selbstbestimmung ist:

Ausführlich und bedenkenswert erörtert auf Plaumensaft.

Frei nach Gernhardt …

… und arg gekürzt:

Die Kritiker der Elche
sind selber welche.

Gut geschriebener Artikel auf fontblog.de: Der Hadopi-Krimi

Sie müssen sich die Ironie der Geschichte mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Behörde, die die neue Anti-Raubkopier-Haltung Frankreichs durchsetzen soll, verwendet eine raubkopierte, geschützte Schriftart im eigenen Logo.

Schlagwort-Wolke

Veränderungen an der Tag-Cloud – so nennt der Engländer die Schlagwort-Wolke – vorgenommen. Die maximale Anzahl der Schlagworte auf 100 erhöht (und ich weiß jetzt schon, dass das nicht ausreichen wird), außerdem die maximale Schriftgröße erhöht.

Muss Euch nicht interessieren, aber mich, wenn ich das hundertundeinste Schlagwort nicht in der Tag-Cloud finde.

Schlagwort-Wolke weiterlesen

Open Design

Im Open Design ist das Design ein zweidimensionaler „cutout“, der als digitale Information zur Verfügung steht. Die Veröffentlichung, Vertreibung und Vervielfältigung dieser Information nutzt das ganze Kommunikationsspektrum des Internet und unterliegt der „Creative Commons license“. Kombiniert mit der Flexibilität der CNC-Produktionsmethoden sind die Designs jederzeit verfügbar und können ohne Investitionen in eigenes Werkzeug in beliebiger Stückzahl, überall und von jedem produziert werden.

Entwurfszeichnung

Auf www.ronen-kadushin.com sind Besucher herzlich eingeladen Open Design herunter zuladen und zu nutzen.

via, Text ist der Pressemappe von Ronen Kadushin entnommen