Ursprünglich hatte ich für die Darstellung der Lancet-Dome-Assoziation eine Animation vorgesehen, die ich auch verwirklicht habe. Aufgrund der Größe (3,9 MB in verträglicher Qualität, 2,4 MB in gerade noch erträglicher) habe ich mich dann aber dagegen entschieden, sie im Artikel einzubinden. Ihr findet die Animation am Ende dieses Artikels nach dem „mehr“. Und für mich muss ich kurz notieren, wie ich das genacht habe. GIF-Animationen mit GIMP weiterlesen
Das Lancet

Das Bild zeigt den Blick aus meinem „Schaufenster“, im Mittelpunkt das „Lanzet“. So nenne ich den Pavillon am Pool. Die Bezeichnung geht auf eine frühe deutsche SciFi-Serie zurück, „Raumpatrouille Orion“, die Beiboote des gleichnamigen Raumschiffs hatten eine ähnliche Anmutung, ich nenne sie mal spitz-rund. Da mir rund-rund lieber gewesen wäre, eignet sich diese Anmutungsverschiebung zum Einstieg in eine kleine Ausführungskritik.
Einfach ausgedrückt bilden sich an den Knoten Spitzen, dadurch dass sich die Holzleisten nach innen wölben. Das muss nicht zwangsläufig so sein, sie könnten sich genausogut nach außen wölben, die Druckverhältnisse in einem Dome lassen beides zu, da die Leisten nur Druck und Zug in Längsrichtung auszuhalten haben (meint: die Knoten drücken aufeinander zu oder voneinander weg). Ursprünglich sind die Leisten, die eine kleine Wölbungen aufwiesen, sogar so eingesetzt, dass sie nach außen wiesen. Zu den Ursachen für die „Umkehr“ fallen mir nur Dinge ein, die ich selbst nicht recht schlüssig finde. Gravitation und die eingespannten Seile jeweils in der Leistenmitte könnten damit zu tun haben. Oder dass die Farbschicht, die sich jeweils nur auf einer der vier Leistenseiten befindet – immer außen -, gemeinsam mit der Feuchtigkeit die Wölbung hervorruft. Zuverlässig verhindern ließe sich die Geschichte wohl nur, wenn man mittels weitere Seile von Knoten zu Knoten Vorspannung auf die Leisten gäbe, so dass sie die gewünschte Wölbung annähmen.
Auf die gleiche Ursache, nämlich die Druckverhältnisse, ist die gelegentlich auftretende Verformung der Knoten zurückzuführen. Weil ein Bild oft mehr erklärt als tausend Worte habe ich einen idealen Knoten mal gebaut und fotografiert. Die Scheibe verhindert, dass die Leiste zu weit nach außen kann und die Abschrägung an den Leistenenden erlaubt ein tieferes Einschieben in das Schlauchstück.


Und letztlich bin ich auch nicht mit den Seilen zufrieden, die die Kuppel langfristig, dann nämlich wenn sie mit wildem Wein überwuchert sein wird, dichter machen soll. Mir hat die Farbe schon beim Einkaufen nicht gepasst und etwas dünner wäre auch nicht schlecht gewesen. Letztlich hat der Preis den Ausschlag gegeben, und das war der Fehler.
Der neue Weg
Ein paar Bilder von der Arbeit am Weg. Die alten Platten raus, Erde ausgehoben und in mehreren Lagen Schotter eingerüttelt, zum Schluss Sand aufgestreut. Der Sand wird sich beim nächsten Regen in die Ritzen einschwemmen, fertig.

Die überwucherten Mandalas am Weg kommen weg.
Luxus pur
Manche glauben mir nicht, wenn ich das Leben bei uns als Luxusleben bezeichne. Aber echt ehrlich,

wir können es uns sogar leisten, die guten Unito Primo für immerhin 196,– € pro Stück im Regen stehen zu lassen.

Vom Guten im Schlechten
Bin gerade dabei, ein neues Ubuntu auf einen neuen alten PC zu ziehen und habe dabei so allerlei nicht weiter zu beschreibende Probleme, die meine Geduld sehr auf die Probe stellen. Im Moment habe ich Pause, weil …, ist ja eigentlich egal. Zumindest nutze ich die erzwungenen Pausen um anderes zu tun, das auch schon lange getan sein will. In diesem Fall zu erkunden, wie ich eigentlich „interne Links“ setzen kann, also Links auf andere Posts dieses Blogs. Gut, das habe ich jetzt herausgefunden, mal wieder ein Plugin. Und weil es euch eine Lust sein soll, diesen internen Link zu erproben, habe ich einen alten [intlink id=“892″ type=“post“]Artikel über den Wagenplatz am Schlangenzahl[/intlink] ausgegraben, gescannt und unter dem Erscheinungsdatum eingestellt.
