WMDEDGT – Oktober

Im Monatsüberblick stechen zwei Dinge hervor. Erstens ist das Wintergartendach fertig geworden, auch wenn bei dem Begriff „fertig“ vielleicht Vorsicht angebracht ist, weil es vielleicht noch kleiner Nachbesserungen bedarf. Zweitens, und das ist eine Lebens-Premiere, habe ich eine Autoreparatur von A bis Z alleine durchgeführt, der nächste Monat wird zeigen, ob mit Erfolg.

Ansonsten, Ihr kennt das schon, hier

  1. Besuch von G., mit ihm zusammen die letzten, bereits fixierten Schweißbahnen auf meinem Wagendach aufgeschweißt. Abends mit DALL-E 2 herumgespielt:
  2. Noch vor dem Frühstück eine gebrochene und deswegen herausgefallene Schamottplatte im Ofen wieder an ihren Platz gebracht, bei der Gelegenheit auch gleich das Ofenrohr gereinigt, anschließend angeheizt und in die Morgenroutine hineinentspannt. Später an den Dachüberständen des Wintergartendaches wenig, aber etwas getan und noch später eine kleine Menge Schrottholz gesägt und gespalten.
  3. Zwei Stegplatten auf’s Dach gebracht, alle abgeklebt.
  4. Nun liegen alle Stegplatten an ihrer endgültigen Position, es bleiben die Abschlussarbeiten, für die ich auf Material warte, das für Samstag angekündigt ist. Mangels Interessanterem bringe ich die abgefallene Regenrinne wieder am Wagen an, direkt gegenüber ist nur das Fallrohr abgefallen (was soll es auch sonst tun, bei dem Namen), auch das befestige ich wieder, abschließend beginne ich die dringend notwendigen Aufräumarbeiten.
  5. Die dem Bambus zugewandte Seite des Werkstattwagens mit Silofolie abgehängt, kleinere Aufräumarbeiten und den Wocheneinkauf erledigt.
  6. Zwanzig vor zehn zum PCR-Coronaschnelltest (der dann niemanden interessiert), eine Stunde später der Vorbesprechungstermin in der Strahlentherapie-Abteilung der Uniklinik (mäßig interessant, als nächstes muss ich wieder zu meinem niedergelassenen Urologen), auf dem Rückweg ein paar Lebensmittel eingekauft (1. Mit-dem-Fahrrad-in-Gießen-Regel: Keine Lehrfahrten!).
  7. Den Dome ausgekehrt und aufgeräumt, vieles in den Werkstattwagen geräumt, gerade als mir die Lust ausgeht kommt das Paket mit den erst morgen erwarteten U-Alu-Schienen, die ich dann noch bis zum Abend an der Wintergartendachaußenkante (solche Wörter gibt es nur in der deutschen Sprache) anbringe.
  8. Morgens zum Dankeschön-Brunch des Freiwilligenzentrums, nachmittags Besuch von A., abends Thekendienst im Café Nachtlicht. Als Special-Event ist mir auf dem Weg zum Café der Auspuff abgefallen, konnte ihn mit Schnur wieder hochbinden und zurückfahren, bin dann mit dem Fahrrad ein zweites Mal los.
  9. Ausgeschlafen, danach die neun Bremswinkel für das Wintergartendach aus einer L-Kunststoffschiene geschnitten (jeder ein Einzelstück), danach abgehangen.
  10. Das Auto auf Rampen gefahren, den  Schaden dokumentiert und einen Schweißkundigen kontaktiert, der mir rät, einen anderen zu fragen, der gerade auch nicht verfügbar ist. Die gestern geschnittenen Bremswinkel vorgebohrt und mit Klebepunkten angeheftet, später im Tag auch die passenden Schrauben besorgt, beim Urologen die Befunde abgegeben, eine Überweisung abgeholt und einen Telefon-Termin vereinbart, auf dem Rückweg Lebensmittel eingekauft.
  11. Die gestern besorgten Schrauben eingeschraubt, meint: die Bremswinkel sind dran. Danach den Auspuff abmontiert, ein Stück Rohr gesucht und für die Reparatur vorbereitet, die Auspuffteile an der Bruchstelle gereinigt und dann alles, ja wirklich, mit Flüssigmetall geklebt – Jugend forscht! Abends das Bautagebuch aktualisiert.
  12. Den zweiten Durchgang meines Klebeversuchs, aushärten lassen, danach den Auspuff wieder montiert, Funktionsprüfung folgt morgen. Während des Aushärtens die bereits gefertigten, inneren, dome-seitigen  Abschlussleisten des Terassendaches angebracht.
  13. Frühstück mit A. im Café der Wahl, Telefongespräch mit einem Auskenner über Hormontherapie, aufgeräumt und Bettwäsche gewechselt, den Blogbeitrag zum Vortermin zur Bestrahlung abgeschlossen und veröffentlicht.
  14. Telefongespräch mit dem behandelden Urologen zur Hormontherapie und dankend abgelehnt, Email an Klinik, ab jetzt ist die Bestrahlung auf den Weg gebracht. Gespült und aufgeräumt, gegen drei bin ich soweit, wie ich in Vorbereitung auf den morgigen Besuch kommen wollte. Abends den Blogbeitrag zum Café Nachtlicht verfasst.
  15. Gegen Mittag Besuch von M. und Familie, nur kurz, danach den Blogbeitrag von gestern nochmal überarbeitet, nachmittags zu G.’s Geburtstag.
  16. Unerwartet und auch unerklärbar lange geschlafen, die letzen Kürbise und Tomaten geerntet, danach die Beete ab- und das Gewächshaus ausgeräumt.
  17. Fummelkram am Dome bis zur schnell eintretenden Bocklosigkeit, Auto von den Rampen gefahren und den Wocheneinkauf erledigt (bedeutet: die Auspuffreparatur hat funktioniert), abends zwei Blogbeiträge zu den Flüssigmetall-Aktionen geschrieben.
  18. Weiter mit dem Fummelkram, spät angefangen, dafür dann straight bis zur Dämmerung, bin zufrieden, denn das letzte Stück häßlich-flatterige Silofolie ist gefallen.
  19. Den Dome aufgeräumt und gekehrt, Wäsche gewaschen, eine gefundene LED-Lampe geprüft (Prüfung aufwändiger als gewollt: Konstantstromgeber defekt), Restholz zu Anmachholz gesägt, spätabends noch den Jahresrückblick begonnen.
  20. Direkt nach dem Aufstehen die letzte, vergessene Wäsche aus der Maschine geholt und aufgehängt, Bestrahlungstermine via Email bestätigt, über eine aktuelle Abmahnwelle gelesen und Google Fonts deaktiviert, danach kaum noch etwas.
  21. Morgens den Jahresrückblick fortgesetzt, mittags lange im Dome gestanden und über die Einrichtung nachgedacht, nachmittags dem Dome-Modell ein paar Details hinzugefügt.
  22. Ab dem frühen Nachmittag Besuch von Teilen der früheren Meditationsgruppe bis unmittelbar vor die Spätschicht im Café Nachtlicht.
  23. Besuch von G..
  24. Vormittags einen Arzttermin, unmittelbar hinter unserer Ausfahrt, schon auf der Landstraße, reißt der Auspuff abermals ab, ich wende und bin zuhause, dankenswerterweise leiht Z. mir sein Auto für den Arzt. Nachmittags meine Wiese und Teile des Gemeinschaftsgeländes gemäht, abends auf dem Weg zu einer neuen kostenfreien Kreditkarte eine Online-Identifikation durchgeturnt, sehr spät abends noch Textteile für den Jahresrückblick abgetippt, die ich beim Arzt im Wartezimmer geschrieben hatte.
  25. Den Auspuff ausgebaut, Kleberreste von den Teilen entfernt und beides wieder in der richtigen Position zusammengesteckt, die Vorbereitungen zum Schweißen sind getroffen. Schweißen müsste man können! Also Schweißzubehör zusammengesucht und bei dem geliehenen Elektro-Schweißgerät den Schalter gecheckt („Ach ja, kann sein, dass der Schalter nicht richtig schaltet.“), wozu ich das Gehäuse öffnen musste, abends auf YouTube Schweißtutorials geschaut.
  26. Ab morgens bis in den frühen Nachmittag in der Klinik zum CT, auf dem Rückweg bei Bauhaus nach automatischen Schweißerbrillen geschaut, anschließend Lebensmittel eingekauft.
  27. Die Funktionsprüfung des E-Schweißgeräts endet mit einer herausgeflogenen Sicherung, das genügt, ich gehe dazu über, Isolationsmaterial in Dreiecke einzufüllen (OSB-Platten ab, Dampfsperre einkleben oder -tackern, die unteren Platten wieder dran, Isolationsmaterial rein, die oberen Platten aufsetzen, Holzleim nicht vergessen, verschrauben, fertig), am Ende des Tages habe ich drei geschafft.
  28. A. zum Reifenwechsel und Tablet-Kauf begleitet, anschließend einen Stadtbummel angeschlossen.
  29. Zwei weitere Dreiecke isoliert, das geschenkte Isolationsmaterial ist jetzt aufgebraucht, anschließend noch aufgeräumt.
  30. Uhren umgestellt, Funktionsprüfung des E-Schweißgeräts an höher abgesicherter Steckdose in der Metallwerkstatt gelingt, ich schweiße meinen Auspuff und bin den Rest des Tages stolz auf mich.
  31. Den Auspuff wieder angeschraubt und das Auto von den Rampen gefahren (es klingt gut), von C. eine kleine Einführung in ihr E-Fahrrad erhalten (für den Fall, dass während der Bestrahlung die Fahrten mit dem normalen Fahrrad zu beschwerlich werden und sie nicht da ist), abends den Monatsüberblick veröffentlichungsfertig gemacht.

 

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