Stichwort Medienkompetenz

Heißt ja, wir alle müssten kompetenter werden im Umgang mit den Medien. Glaub ich auch. Und jetzt wirft Kris Köhntopp ein Stöckchen, ein Blog-Stöckchen und andere Blogger nehmen’s auf und bringen’s brav zurück. Das Stöckchen heißt Medienkompetenz und zugeliefert werden der Seite „Blogstöckchen Medienkompetenz“ Beiträge zur besseren, verständigeren Nutzung verschiedener Medien. Kris wird diese Seite als eine Art Inhaltsverzeichnis der eingehenden Artikel pflegen. Ich schlage vor ihr geht hin und macht euch selbst ein Bild davon.

So weit, so gut. Mir ist aufgefallen, dass ziemlich viele Menschen in meinem Bekanntenkreis (und nur solche erwarte ich hier als Leser) kaum etwas mit Twitter anfangen können. Deshalb gebe ich Euch hier mal zwei Links an die Hand, die dieses Medium erklären. Der erste führt zu einem Video-Beitrag des „Elektrischen Reporters“, der das Phänomen Microblogging etwas näher erläutert (microblogging verhält sich zu twittern wie Einmachgläser zu Rex-Gläsern). Der Beitrag ist fast auf den Tag genau ein Jahr alt und mittlerweile gibt es technisch schon einige Weiterentwicklungen, aber für den Überblick ist er gut. Wer   dann tatsächlich und „in echt“ mal twittern will, dem hilft ein Artikel der Netzzeitung, Twittern für Anfänger, über die Anfangsschwierigkeiten. Der Artikel erklärt ohne Insiderslang die verschiedenen Möglichkeiten des Mediums und die dazu gehörigen Begriffe.

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Kalenderzeit, Werbezeit

Jahresende ist Kalenderzeit. Die edlen Ausgaben stehen überall zum Verkauf, die weniger edlen gibt es als Werbegeschenk. Als Tischkalender benutze ich seit Jahren das Modell der hiesigen Sparkasse, bei den Wandkalendern war immer ein gewisser Wechsel, abhängig von dem, was im Leben anstand. Prüfungszeiten brauchten viel Platz für die „Ablaufdiagramme“ der Vorbereitungen, Familienzeiten mindestens eine Spalte je Familienmitglied. Das Budget bestimmte den Wechsel zwischen Werbe- und Edelausgabe.

Dieses Jahr nimmt mir www.druckerei.de die Entscheidung ab. Die haben einen Kalender, den ich haben will, und sie wollen ihn mir schenken. Schenken? Naja, nicht ganz, sie wollen, dass ich für sie werbe. Ich soll sie und die Aktion in meinem Bock erwähnen und verlinken. Mach ich doch gerne! Und hiermit ist das auch verlinkt. Ich halte die Aktion für ziemlich gelungen, denn wen sie mich in meiner manchmal nur schwer zu ertragenden Mittelmäßigkeit anspricht, dann erreicht sie noch eine ganze Menge Menschen mehr.

Übrigens: Aufmerksam wurde ich auf die Aktion durch Rivva, eine Seite die automatisiert Twiter und die deutsche Bloggerszene auf Links/Backlinks/ReTweets scannt und das ganze in einer Art Echtzeit-Ranking darstellt. Im Moment steht der Druckerei-Blog auf Platz Eins.

So, jetzt bekomme ich drei Exemplare von diesem wunderschönen Exemplar:

Twitter-Jahreskalender
Twitter-Jahreskalender

Falls nicht hört ihr auch davon.

Update: Mir ist gerade aufgefallen, dass die Druckerei bis jetzt noch keine Versandadresse von mir hat. Da es die hier auf dem Block noch nicht gibt, werde ich die ihnen auf Umwegen zukommen lassen, via support@druckerei-plus.de.

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Freitag, der 13.

Das Artikelsterben geht weiter.

ArtikelsterbenWikipedia wird von vielen gelegentlich benutzt und geschätzt, wozu twitter gut ist erschließt sich weniger schnell. Hier ein Beispiel für den Nutzen von twitter: Ein Feed der Löschkandidaten aus der deutschen Wikipedia, das sind diejenigen Artikel, die wegen mangelnder Relevanz nicht mehr zu sehen sein sollen. Warum das nützlich ist?

Zur Zeit wird mit viel Herzblut eine Debatte um die Relevanzkriterien geführt, da ist es nur gut zu wissen, welche Begriffe mit diesen Kriterien gewogen und für zu leicht befunden wurden. Das versachlicht die Diskussion.

Update: Heute ist bei Wikipedia-Signpost, dem Wikipedia-Kurier der englischen Wikipedia, ein Artikel erschienen, der die Debatte zusammenfasst. Auch Fefe – der die Debatte losgetreten hat – hält den Artikel für ausgewogen und „fair“. Wie die Engländer eben so sind.

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Unter Wikipedianern

Es gibt ja immer wieder einmal Beiträge, die sind so gut geschrieben, dass man sie gerne selbst verfasst hätte. „Unter Wikipedianern“ ist so einer, erst Fehlentwicklungen aufzeigen und dann mögliche Lösungsansätze, das alles möglichst sachlich und doch gut zu lesen. Wenn ich mal groß bin will ich auch so schreiben.

Nachtrag (eben Sibylle Berg [relevant] bei Harald Schmidt gesehen): Das erste Mal, dass ich dachte, „so würde ich gerne schreiben können“, war beim Lesen von Sibylle Berg. Nach-Gedanke: dann müsste ich aber auch so sein. Das wollte ich nicht. Ich lasse es beim Fremdbewundern und folge ihr auf Twitter.

Update: Wer nun beim Lesen des verlinkten Artikels Interesse bekommen hat, mehr über die Wikipedia-Debatte zu erfahren, kann diesem Link zum Chaosradio folgen, dort könnt ihr den Podcast dazu herunterladen oder direkt hören.

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